Gestaltung des Domfrontplatzes ist nun Aufgabe des neuen Ortsrats

V.l.: Heinrich Gremmel, FDP, Bettina Kamieth, Ulrich Meyer und Jürgen Ocker, alle CDU, sahen keine Möglichkeit, den Sicherheitsdienst für das Schützenfest über den Ortsrat mit zu finanzieren. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Finanzierung der Senioren-Weihnachtsfeier beschlossen

GROSSBURGWEDEL (hhs). Der Ortsrat Großburgwedel hatte auf seiner letzten Sitzung am Donnerstag neben „Mahnmal“ auch einige Dinge in Bewegung zu setzen und zu beschließen, die dem neuen Ortsrat, dessen Amtszeit am 10. November beginnen wird, die Arbeit erleichtern. Da war zum einen ein Antrag des Ratsherrn Gutte zu behandeln, der die weitere Arbeit und Planung auf eine breitere Basis und in Kooperation mit der Partnerstadt Domfront stellen soll. Zum anderen ging es um die Durchführung der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge, einen Antrag des Schützenvereins um Zuschuss für einen Sicherheitsdienst zum Schützenfest und die Finanzierung der Seniorenweihnachtsfeier in Großburgwedel.
In Bezug auf den Domfrontplatz entschied sich der Ortsrat Großburgwedel dafür, keinerlei Vorgaben für den neuen Ortsrat für den neuen Ortsrat zu formulieren, nur, dass er die 50.000 Euro, die für Umgestaltung des Platzes verwenden darf. Der Antrag des Ratsherrn Gutte, der im Kern eine konzertierte Aktion zwischen den Partnerstädten Domfront und Burgwedel formulierte und vorsah, kam nicht zum Tragen, weil der Ortsrat sich entschied, diesen Punkt von der Tagesordnung zu nehmen und dem nächsten Ortsrat in dieser Beziehung vollkommen freie Hand zu lassen. Der designierte Ortsbürgermeister von Großburgwedel, Rolf Fortmüller, war anwesend und nahm sowohl die Empfehlung als auch den Antrag Guttes zur Kenntnis.
Einen Zuschuss für den Schützenverein Großburgwedel zur Finanzierung des Sicherheitsdienstes in Höhe von 400 Euro aus Ortsratsmitteln lehnte der Ortsrat ab. In der Begründung hieß es, die Mittel des Ortsrats seien Zweck gebunden und man sehe keine Möglichkeit, hier mit dem Begriff „Traditionspflege“ zu argumentieren. Gutte hatte dem entgegen gehalten, wenn die Stadt Burgwedel einen Sicherheitsdienst beim Schützenfest zur Auflage mache, müsse sie ihn zumindest mitfinanzieren. Anschließend empfahl der Ortsrat seinen Nachfolgern, die Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Zeit von Oktober bis zum 31. Dezember durchzuführen.
Letzter Punkt der Tagesordnung war die Seniorenweihnachtsfeier des Ortsrats. Ortsbürgermeister Otto Bahlo führte zunächst aus, dass die Kosten dafür in die Höhe schießen. Grund dafür seien Brandschutzauflagen der Region Hannover. Alles, was zur Weihnachtsfeier üblich sei, müsse in Zukunft schwer entflammbar sein. Im Klartext heiße das, keinen Weihnachtsbaum mehr, der vom Kindergarten geschmückt werde, keine normalen Tischdecken und keine richtigen Kerzen auf den Tischen. Es koste eine Menge Geld, diese Auflagen zu erfüllen. Der Ortsrat beschloss einstimmig, die Mittel dafür zur Verfügung zu stellen.