Gemeinsam gegen das Virus

Julia-Kimberly Steding ist 1.000. Mitarbeiterin am Klinikum, die eine Impfdosis erhalten hat. Dazu gab es einen österlichen Präsentkorb, überreicht von Gabriele Elisabeth Wrogemann, Mitarbeiterin im Impfzentrum. (Foto: Klinikum Wahrendorff)

1.600 Impfungen im Impfzentrum des Klinikum Wahrendorff

Sehnde (r/bs). Der Weg zum eigenen Impfzentrum am Klinikum Wahrendorff war steinig, denn eigentlich so von den verantwortlichen Stellen nicht vorgesehen.
Umso mehr zeigt sich Holger Stürmann, Geschäftsführer am Klinikum Wahrendorff, begeistert, was in weniger als zwei Wochen vor Ort geleistet wurde. Zum Beginn der Osterwoche konnte nun die 1.000. Mitarbeiterin geimpft werden. Damit sind bereits 1.600 Impfungen im Dorff-Gemeinschaftshaus (DoG) im Köthenwald an Mitarbeiter und Bewohner erfolgt. Die Zusammenarbeit mit dem Impfzentrum Messegelände Hannover funktioniert sehr gut.
„Wir freuen uns sehr über die ausgesprochen hohe Impfbereitschaft“, dankt Stürmann allen Mitarbeitern und Bewohnern. Das Impfzentrum hat unter Volllast gearbeitet. Geimpft wurde den ganzen Tag. Am Vormittag Mitarbeiter und am Nachmittag die Bewohner. Aber nicht nur im Impfzentrum vor Ort wurde durchgehend gearbeitet, auch hinter den Kulissen stand jede Menge Arbeit an. Durch den AstraZeneca-Stopp mussten alle notwendigen Impfaufklärungen der 1.100 Bewohnerinnen und Bewohner erneuert werden.
Nach Ostern geht es mit den Impfungen am Klinikum Wahrendorff weiter, denn der zur Verfügung gestellte Impfstoff ist komplett verabreicht. Ziel nach neuer Impfstofflieferung ist es, weiter in diesem hohen Tempo und mit Flexibilität bei den Impfterminen die Wartelisten abzuarbeiten.
„Zudem haben wir mit einem mobilen Impfteam begonnen, unsere Heime und Wohnbereiche in und um Hannover zu versorgen. Das werden wir umgehend fortsetzen, sobald neuer Impfstoff zur Verfügung steht“, ergänzt Stürmann.
Für die Wochenenden hat das Klinikum Wahrendorff seine Räumlichkeiten der Stadt Sehnde für die nächsten priorisierten Impfgruppen (Erzieherinnen und Erzieher sowie Schulmitarbeitende) angeboten. Dafür benötigt die Stadt Sehnde jedoch grünes Licht von der Region Hannover.