Gemeindemitglieder haben gewählt

Wahlbeteiligung ist leicht gestiegen

BURGWEDEL (r/jk). Die Mitglieder der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Burgwedel haben am Sonntag ihre Kirchenvorstände neu gewählt: Im Anschluss an die Gottesdienste öffneten die Wahlvorstände die Wahllokale und begrüßten die Wahlberechtigten zur Stimmabgabe. Am Abend standen dann die Ergebnisse der Wahl fest – die Frauen und Männer, die in den kommenden sechs Jahren gemeinsam mit den Pfarrämtern die Kirchengemeinden leiten werden.
Insgesamt waren im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen 46.338 Gemeindemitglieder wahlberechtigt; 18,25 Prozent von ihnen (8.459 Wählerinnen und Wähler) nutzten ihr Wahlrecht und gaben ihr Votum für die Zusammensetzung der Kirchenvorstände ab. Die Wahlberechtigung ist damit gegenüber der Wahl im Jahr 2006 um 0,9 Prozent gestiegen. Gewählt wurden in den 18 Gemeinden des Kirchenkreises 109 Kandidatinnen und Kandidaten – 61 Frauen und 48 Männer.
Landesbischof Ralf Meister äußerte sich am Montag sehr erfreut uber die leicht gestiegene Wahlbeteiligung und dankte all denjenigen, die zur Wahl gegangen waren. Einen besonderen Dank richtete er an alle Kandidatinnen und Kandidaten sowie alle Ehrenamtlichen, die sich im Vorfeld der Wahl engagiert hatten.
Und hier die Wahlergebnisse der Kirchengemeinden – diese Frauen und Männer wurden in Burgwedel in die Kirchenvorstände gewählt.
Burgwedel: Christina Thies, Friedrich Engeling, Renate Brockhaus, Gudrun Döscher, Jens-Olaf Segatz, Wenke Memenga, Susanne Meyer, Kristine Weidemann.
Fuhrberg: Annette Hahne, Fritz Garms, Alke Wöhler, Dietrich Dobrodt, Friedhelm Sulfrian, Anja Ebsen-Stürmer.
Wettmar, Engensen, Thönse: Angelika Berger (Wettmar), Stefanie Brunkhorst (Wettmar), Gunter Hennigs (Thönse), Christel Timm (Thönse), Hannelore Wolny (Engensen), Heiner Hoppe (Engensen).
Im Juni werden die Gewählten in ihr Amt eingeführt, in den meisten Kirchengemeinden geschieht dies im Gottesdienst am Sonntag, 10. Juni. Bis Ende April können die amtierenden Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher in Abstimmung mit den jetzt Gewählten weitere Mitglieder in die Kirchenvorstände
berufen, um sich so weiteren Sachverstand an Bord zu holen und möglichst alle Gruppen innerhalb der Kirchengemeinden zu repräsentieren.