Gelungenes Sommerfest bei der Pestalozzi-Stiftung in Großburgwedel

Da ließ sich die erste Sommerhitze gut aushalten: Im Hintergrund das Wichernhaus und der alte idyllische Park drumrum.
 
Viele Spiele für jeden Geschmack wurden angeboten. Hier das Balancieren eines Balls auf dem Kopf.

ede Menge Spaß und Unterhaltung bei bestem Sommerwetter

GROSSBURGWEDEL (hhs). Wenn die Pestalozzi-Stiftung in Großburgwedel zu ihrem Sommerfest einlädt, dann finden sich alljährlich ein paar hundert Besucher auf dem weiträumigen Gelände ein. Die meisten Besucherinnen und Besucher kennen das Gelände sehr gut, es gehört zum Schönsten, was Burgwedel überhaupt zu bieten hat: das architektonische Kleinod Wichernhaus, die hohen alten Bäume drumherum, die sich zu einem richtigen Park zusammen gewachsen haben. Daneben die Moderne mit Fussballplatz, funktionellen Gebäuden, der Schule und vielem mehr. Hier zu sein im Schatten der Bäume wird im heißen Sommer zum sinnlichen Genuss, das Nebeneinander von Alt und Jung in Harmonie scheint hier Funktionsprinzip zu sein. Wertschätzung des Alten in der Rückbesinnung auf die durch und durch humanistische Pädagogik Pestalozzis, Aufgeschlossenheit gegenüber der Moderne, um die Einrichtungen der Stiftung zukunftsfähig zu erhalten.
Am Samstag war es schnell gut gefüllt, das weiträumige Areal. Das Wetter war ausgesprochen gut für so ein Sommerfest, nicht zu heiß in der Sonne und nicht zu kühl im Schatten der Bäume, und es blieb trocken, dank des manchmal auffrischenden Windes. Die Organisatoren des Sommerfests hatten eine Menge an unterschiedlichen Stationen und Ständen vorbereitet, an denen es neben allen wichtigen Informationen über sämtliche Einrichtungen der Stiftung auch ein ganz breites Angebot an Sport, Spiel, Spaß und Unterhaltung gab. Auf der kleinen Freiluftbühne nahe am Wichernhaus gab es Livemusik, hier traten die Square-Dancer auf, es entwickelte sich zu einem richtigen Publikumsmagneten, als eine Mädchenband aus Hannover richtig guten Rock spielte. Mehrere hundert Besucher machten hier Halt. Der Platz war günstig, denn er lag etwa im Mittelpunkt des Geschehens.
Direkt neben dem Wichernhaus hatte die Pestalozzi-Küche ihre Zelte, Tische und Bänke aufgestellt. Hier war das Zentrum der Verpflegung. Das war gelungene Werbung in eigener Sache und zeigte, warum die Küche beliebter Lieferant für Firmen- und Schulessen gewachsen ist. Auf der anderen Seite des Gebäude waren die Ruhepunkte angesiedelt. Hier gastierte das Kasperltheater in einem Zelt, insbesondere kleine Kinder konnten hier ihre ersten Reiterfahrungen machen, und die normalerweise etwas lautere Hüpfburg hatte ihren Standort dort, wo sie niemanden störte und die Kinder sich nach Herzenslust austoben konnten.
Natürlich ließen sich die Kleinen am Schminkstand in Prinzessinnen, Katzen, Monster, Ungeheuer und andere Phantasiewesen verwandeln, in einem kleinen Zelt nahebei arbeiteten Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Schule mit Farbe und Pinsel an Bildern. Ein Memoryspiel mit Eimern, unter denen Dinge aus der Natur versteckt waren, bewies aufs Neue, dass man als Erwachsener bei diesem Spiel von den Kleinen meistens gnadenlos besiegt wird. Andere übten sich am Basketballkorb, oder probierten den Fühlsack aus oder balancierten einen Ball in einem Teller auf dem Kopf.
Ein Höhepunkt für die Mitarbeiter und Bewohner der Pestalozzi-Stiftung: Das Fussballspiel Lehrer gegen Schüler. Beide Teams nahmen das sehr ernst und gingen deswegen engagiert zur Sache. Aber es blieb fair auf dem grünen Rasen der Pestalozzi-Stiftung, keine groben Foul, keine Verletzungen, aber hoher Einsatz und jede Menge Zuschauer an den Seitenlinie. Das Ergebnis spielte wie immer eine untergeordnete Rolle, im Mittelpunkt stand der Riesenspaß beider Mannschaften am Fussball. Ein tolles Fest, nach dem man sich schon auf das nächste Sommerfest der Pestalozzi-Stiftung in Großburgwedel freute.