Gelungener Herbstmarkt im E-neukauf

Herbstzeit ist Einkellerungszeit seit alters her: Gemüse und Kartoffeln waren stark nachgefragt. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Gemüse und Kartoffeln aus der Region waren gefragt

GROSSBURGWEDEL (hhs). Zum Vergangenen Wochenende hatte der E-neukauf in Großburgwedel, Dammstraße, zu seinem Herbstmarkt eingeladen. Diese Sonderaktion des Lebensmittelmarktes findet seit einigen Jahren statt, sie hat mittlerweile Tradition, weil Walter Zywiolek, der Inhaber des Marktes, und sein Team bei dieser Gelegenheit eine Menge typisch herbstlicher Waren aus der Region mit großem Erfolg anbieten. Hier gibt es immer beste Einkellerungskartoffeln, Gemüse, Wurstwaren und natürlich einige „leibliche Genüsse“ direkt vor Ort zu genießen. Und auch an die Unterhaltung der großen und kleinen Gäste ist gedacht.
Am Freitag und am Samstag nahm das Ereignis seinen Lauf. An beiden Tagen war der Andrang groß. Draußen auf dem Freigelände waren die Stände mit Gemüse und Kartoffeln aus der Region aufgebaut, ebenfalls die von der Fleischerei Gmyrek und vom „Alten Sattelhof“. Es zahlte sich aus, dass Fachpersonal vom Erzeuger die Waren anbot, denn die Kundinnen und Kunden nutzten die Gelegenheit zu Gespräch und Fragen. So wurde am Kartoffelstand vollkommen problemlos die Frage geklärt, woran man vorwiegend festkochende von vorwiegend mehligkochende Kartoffeln unterscheiden kann. Für den Erzeuger kein Problem: „Festkochende sind in der Form länglich-oval, die mehligen eher rund“. So einfach kann das sein.
Und an den Fleischerständen war es ähnlich: „Was bedeutet bei Sülze der Hinweis 'ohne Zusatzstoffe'?“ fragte ein Kunde. Auch da gab es keinerlei Problem bei der Erklärung: „Da sind keine künstlichen Stabilisatoren oder Geschmacksverstärker drin, die den Gelee verfestigen“, lautete die Antwort des Fleischers. „Wenn man das nach alter Handwerkstradition herstellt, braucht man keine künstlichen Zusätze“.
Gleich nebenan am Grillstand gab es Leckeres von der Glut und kühle Getränke, innerhalb des Marktes versorgte die Marktbäckerei die Liebhaber der eher süßen Dinge und im Eingangsbereich wurde Exotisches zum Probieren geboten. Das erwies sich als gute Idee und für einige Betroffene auch als konkrete Lebenshilfe. Wer unter Laktoseallergie leidet, kann beim Kochen die herkömmliche Milch in nahezu allen Speisen durch Kokosmilch ersetzen. Dass auch das sehr gut mundet, wurde eindrucksvoll vorgeführt.
Und natürlich war auch an die Unterhaltung der Herbstmarktbesucher gedacht. Besonders großen Beifall erhielten am Samstag die maritimen Sänger des Shantychores Graf Luckner aus Burgdorf, der in seinen Liedern die „zwei Herzen“ in den Brüsten der Seeleute thematisierte: Das Heimweh auf großer Fahrt, und das Fernweh, wenn sie zu lange zu Hause sind.