Gedenken mit Abstand

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am Mahnmal in Großburgwedel. (Foto: privat)

Kranzniederlegung am Mahnmal in Großburgwedel

Großburgwedel (bs). Corona-bedingt fand die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Mahnmal in Großburgwedel in kleinem Rahmen statt. Nach der Andacht von Pastorin Bodil Reller ergriff Großburgwedels Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller das Wort: „Wir begehen in diesem Jahr einen bedeutenden Jahrestag, das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren. 1945 befreiten die Alliierten Deutschland vom Nationalsozialismus und beendeten damit das Sterben auf den Schlachtfeldern, in den Vernichtungslagern und in den ausgebombten Städten.“
„Der Volkstrauertag ist nicht nur ein Tag der Trauer, der Mahnung und der Hoffnung auf Versöhnung, er sollte uns auch immer wieder bewusst machen, welche Geschichte uns geprägt hat. Um die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen, lohnt sich ein Blick in die Geschichte“, führte der Ortsbürgermeister weiter aus. „Nutzen wir die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, damit wir uns unserer Werte sichern, damit wir Orientierung finden, damit wir solidarisch und in Verantwortung miteinander und füreinander handeln: nicht irgendwann, sondern hier und heute“, richtete sich Rolf Fortmüller an die Mitbürger.
Abschließend erfolgte im Namen der Vereine und Verbände Großburgwedels die Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer von Krieg, Terror und Gewaltherrschaft aller Völker.