Furioser Auftakt mit dem Seraphin-Trio

FLOOK - die "Supergruppe" der Neunziger Jahre ist am 9. Oktober zu Gast im Amtshof. (Foto: FLOOK)
 
Wo die drei Musiker von Triosence auftreten, begeistern sie ihr Publikum: zu erleben am Freitag, 22. November, im Amtshof. (Foto: Triosence)

Kultureller Herbst in Burgwedel bietet Klassik, Jazz und Folk

BURGWEDEL (r/bs). Mit dem Seraphin-Trio startet die Stadt Burgwedel am Mittwoch, 11. September, in den Kulturellen Herbst. Das Seraphin-Trio besteht seit 35 Jahren und hat sich in diesen Jahrzehnten durch seine Konzerte, Rundfunkaufnahmen und Einspielungen auf CDs einen Spitzenplatz unter den europäischen Klaviertrios erobert.
Gegründet wurde es von Wilhelm Walz, Violine, und Jörg Metzger, Violoncello. Von 1992 bis zu seinem Tod in 2018 war Gottfried Hefele der Pianist des Ensembles. Mit ihm stellte sich das Trio erstmals beim Schleswig-Holstein-Musikfestival einem breiten Publikum vor – mit großem Erfolg. Großen Anklang bei Presse und Publikum fanden vor allem die Einspielungen sämtlicher Klaviertrios von Ludwig van Beethoven und Franz Berwald. 2011 nahm Julien Chappot den Platz von Jörg Metzger ein. Für den verstorbenen Gottfried Hefele wird am 11. September Paul Rivinius am Flügel sitzen.
FLOOK - die „Supergruppe“ der Neunziger Jahre ist wieder auf Tour, und zwar mit einem neuen Album. Flook, bis 1999 als "Geheimtipp" gehandelt, wurden mit dem Erscheinen ihres zweiten Albums „flatfish“ mit einem Schlag eine der populärsten und begehrtesten Bands der Weltmusik-Szene. Das Geheimnis des Erfolgs waren ihre umjubelten Live-Konzerte. Keiner konnte sich dieser Energie, der Spielfreude und der geballten Lebenskraft von Brian Finnegan und Sarah Allen, Flöten, Ed Boyd, Gitarre, und Joe Kelly, Bodhrán, entziehen. 2002 gewann das Album "Rubai" dann den Award als "BBC Folk Album of the Year" und 2006 wurden Flook bei den BBC Folk Awards als "Best Group" ausgezeichnet.
Ende 2008 verkündeten Flook dann eine kreative Pause und vier Jahre lang war die Szene um eine der besten Bands ärmer. Aber 2013 konnten sie sich einiger hartnäckiger Anfragen nicht mehr erwehren und feierten ihr Comeback. Am Mittwoch, 9. Oktober, kommen sie in den Amtshof und präsentieren ihr neues Album „Ancora“.
Für alle, die den berühmtesten Ball der Welt bisher nicht miterleben konnten, haben die Oberösterreichischen Concert Schrammeln den „Opernball im Taschenformat“ im Repertoire. Mit einem bunten Strauß an Melodien, die man in der Kaiserzeit Tag und Nacht in den feinen Salons, Kaffeehäusern, Gastgärten und Ballsälen der Walzer-verrückten Musikhauptstadt Wien hören konnte, liefern die vier Musiker einen beeindruckenden und authentischen „Wiener Abend“.
Nach Carl Michael Zierers „Fächerpolonaise“, Josepf Lanners „opus 1“, Johann Strauß Vaters „Kettenbrückenwalzer, opus 4“, Johann Strauß Sohn „Fledermaus-Quadrille“ macht das Quartett auch musikalische Abstecher in andere Gegenden der Donaumonarchie. Und weil dann rasch das Tanzbein juckt, wagt man am Mittwoch, 6. November, im Amtshof auch Ausflüge in die internationale, große Welt der Tanzmusik.
Ursprünglich war das Konzert mit dem Streichquartett "Sonare Linz" geplant. Aus personellen Gründen kann das Quartett derzeit nicht konzertieren, so dass die Concert Schrammeln - beiden Ensembles steht Peter Gillmayr als Leiter vor - den "Opernball" übernehmen. Ob in Brasilien, Taiwan, USA oder Deutschland – überall, wo die drei Musiker von Triosence auftreten, begeistern sie ihr Publikum.
Mittlerweile ist das Ensemble eine der meistspielenden Jazzformationen Deutschlands. Der Grund ihres Erfolges liegt in dem unverwechselbaren Stil der jungen Band, ein Stil, den die Musiker selber als songjazz bezeichnen und der eine Melodie betonte Mischung aus Jazz, Fusion, Folk und World ist. Damit begeistern die Musiker nicht nur eingeschworene Jazzfans, sondern auch jenes Publikum, das mit Jazz bislang nicht so viel anfangen konnte. Mit dem Konzert von Triosence am Freitag, 22. November, endet der Kulturelle Herbst 2019.
Der Vorverkauf der Einzelkarten beginnt zwei Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin. Karten sind erhältlich in der Buchhandlung C. Böhnert, Im Mitteldorf 2, Großburgwedel. Gegebenenfalls vorhandene Restkarten sind an der Abendkasse im Amtshof, Auf dem Amtshof 8, Großburgwedel, ab 19.30 Uhr erhältlich. Einlass ist ebenfalls ab 19.30 Uhr. Alle Konzerte beginnen um 20.00 Uhr.
Die Einzelkarte kostet 15 Euro. Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhaltenSchüler, Studenten, Personen, denen nach SGB II oder SGB XII Leistungen zum Lebensunterhalt gewährt werden, sowie Inhaber einer Ehrenamtskarte eine ermäßigte Karte zum Preis von 8 Euro. Nach Vorlage eines Schwerbeschädigtenausweises mit B-Vermerk erhält die Begleitperson eines Schwerbeschädigten freien Zutritt zur Veranstaltung.
Abonnements für den Kulturellen Herbst 2019 sind nicht mehr verfügbar, da das vom Rat der Stadt Burgwedel limitierte Kontingent erreicht ist. Der Flyer zum Gesamtprogramm „Kultureller Herbst 2019“ wird in Kürze im Rathaus, in allen Büchereien sowie weiteren städtischen Einrichtungen ausliegen.