Furioser Auftakt der Konzertreihe

Der ungarische Cellist László Fenyö eröffnet gemeinsam Julia Okruashvili (Klavier) den Kulturellen Frühling der Stadt Burgwedel. (Foto: Marco Borggreve)
 
Auf insgesamt 18 Instrumenten lädt die Kerberbrothers Alpenfusion das Publikum zu einer hochalpinen Gradwanderung. (Foto: Kerberbrothers Alpenfusion)

Kultureller Frühling der Stadt Burgwedel startet am 10. Januar

GROSSBURGEL (r/bs). Mit László Fenyö (Violoncello) und Julia Okruashvili (Klavier) startet die Stadt Burgwedel am Freitag, 10. Januar 2020, in den Kulturellen Frühling.
Der 1975 geborene ungarische Cellist zählt seit dem Gewinn des Internationalen Pablo Casals Wettbewerbs 2004 in Kronberg zu den führenden Cellisten seiner Generation. Er wird vom Publikum und der Fachpresse als einer der aufregendsten Künstler gefeiert, denn er versteht es auf einzigartige Weise, die Werke des jeweiligen Komponisten authentisch zu interpretieren und damit das Publikum in seinen Bann zu ziehen.
Neben seiner Solistentätigkeit gibt László Fenyö weltweit Meisterkurse und ist seit 2012 Professor an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Lázló Fenyö spielt auf einem Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahre 1695.
Julia Okruashvili wird als „Pianistin aus der Eliteliga“ bezeichnet. Für die aus Moskau stammende Musikerin ist das kammermusikalische Musizieren der Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens. Ihre dabei gewonnenen Erfahrungen gibt sie als Lehrkraft an verschiedenen Musikhochschulen an die Studenten weiter. László Fenyö und Julia Okruashvili gastieren erstmals in Burgwedel und präsentieren ein Programm mit Werken von Beethoven, Kodály, Schumann, Bach und Grieg.
Eine Liebeserklärung an die deutsche Sprache ist das Konzert mit den „medlz“ am Mittwoch, 12. Februar. Sabine, Nelly, Joyce und Silvana gelten als die beste weibliche A Cappella-Popband Europas. Davon konnte sich das Burgwedeler Publikum bereits im Februar 2013 überzeugen, als die quirligen Dresdenerinnen Songs aus der Zeit zwischen 1990 und 2010 präsentierten.
In ihrem neuen Programm „Heimspiel“, welches sie am 12. Februar präsentieren werden, widmen sich die medlz ausschließlich der deutschen Sprache. Musikalisch wie inhaltlich zeigen sie ihrem Publikum, wie vielfältig diese ist, und lassen alte Schlager der Wirtschaftswunderzeit genauso aufleben wir Schillers „Ode an die Freude“ oder Hits von Udo Jürgens und den „Prinzen“.
Entzückend komponierte und musikalisch großartig umgesetzte Meeresgeschichten erwarten uns am Mittwoch, 25. März: die in Bulgarien geborene Jazzsängerin und Komponistin Alexandrina Simeon wird in Begleitung ihrer vierköpfigen Band (Klarinette, Piano, Bass, Percussion) die aktuelle CD „Ocean Tales“ präsentieren.
Hier treffen uralte osteuropäische Melodien und Rhythmen auf westeuropäischen Jazz. Mit ihrer vielseitigen Stimme singt Alexandrina Simeon auf Bulgarisch, Englisch und Deutsch und versprüht ein wahres Feuerwerk an Melodien, Rhythmen und Stimmungen. Als „special guest“ des Alexandrina Simeon Quintett werden die Besucher an der Trompete bzw. Flügelhorn immer wieder den famosen Benny Brown hören.
Einen genial gelungenen Versuch, die Volksmusik-Tradition aufzubrechen, kann die Kerberbrothers Alpenfusion für sich verzeichnen: in ihrer Musik verbinden sich Alphorn und Zither mit heißen Rhythmen, Jazzgroove mit Jodler und Hackbrett. Die drei Kerber-Brüder stammen aus einer bekannten Volksmusik-Familie.
Jeder von ihnen hat mehrere musikalische Studiengänge absolviert und sich in unterschiedlichen Sparten einen Namen gemacht. Zusammen mit einem Bassisten sowie einem Drummer und Perkussionisten hat die Band im Laufe der Jahre ihren ganz eigenen Stil entwickelt. Auf insgesamt 18 Instrumenten lädt die Kerberbrothers Alpenfusion am Freitag, 15. Mai, das Burgwedeler Publikum ein zu einer spannenden hochalpinen Gratwanderung.
Die Curly Strings sind eine ganz besonderes String Quartet: in ihrer Heimat Estland haben sie etwas geschafft, was weltweit wenigen Bands gelingt: sie haben als Folkmusiker die Popmusikszene erobert. Anders als andere Länder geht Estland stolz und kreativ mit seinem kulturellen Erbe um. Die Jugend interessiert sich für die volkstümliche Musik, was dem Erfolg der Curly Strings den Boden bereitet hat.
2014 traten Fiddlerin und Sängerin Eeva Talsi – mit der gelockten Mähne –, Bassist Taavet Niller, Jaan Jaago an der Gitarre und Villu Talsi an der Mandoline mit ihrem Debüt „Üle Ilma“ ins Rampenlicht. Die erste erfolgreiche Tour in Deutschland 2018 und Auftritte mit einem großen symphonischen Orchester in Deutschland und Estland bildeten musikalische Höhepunkte für die Band. Nun kommen sie nach einer Babypause mit jeder Menge neuer Ideen und Energie zurück nach Deutschland: "We meet again" – am Mittwoch, 10. Juni im Amtshof.
Der Vorverkauf der Einzelkarten beginnt zwei Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin. Karten sind erhältlich in der Buchhandlung C. Böhnert, Im Mitteldorf 2, Großburgwedel. Die Einzelkarte kostet 15 Euro, ermäßigt 8 Euro (Schüler, Studenten, Personen, denen nach SGB II oder SGB XII Leistungen zum Lebensunterhalt gewährt werden, sowie Inhaber einer Ehrenamtskarte).
Nach Vorlage eines Schwerbeschädigtenausweises mit B-Vermerk erhält die Begleitperson eines Schwerbeschädigten freien Zutritt zur Veranstaltung.Gegebenenfalls vorhandene Restkarten sind an der Abendkasse im Amtshof, Auf dem Amtshof 8, Großburgwedel, ab 19.30 Uhr erhältlich. Einlass ist ebenfalls ab 19.30 Uhr. Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr.
Weitere Informationen sind bei Frau Schmitzdorff, Rathaus Burgwedel / Kulturabteilung, Telefon (05139) 8973-122 oder per E-Mail an kultur@burgwedel.de erhältlich. Die Flyer zum Gesamtprogramm „Kultureller Frühling 2020“ wird ab Januar im Rathaus, allen Büchereien sowie weiteren städtischen Einrichtungen ausliegen. Aktuelle Kulturtipps und detaillierte Informationen zum Programm finden sich auch im Internet unter www.burgwedel.de .