Fuhrberg soll einen einladenden Dorfmittelpunkt erhalten

Jens Martins vom Architektenbüro grün + raum stellte dem Bauausschuss die Pläne zur Umgestaltung des Dorfplatzes in Fuhrberg vor. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Bauausschuss hat die Umgestaltung einstimmig empfohlen

GROSSBURGWEDEL (hhs). In der letzten Sitzung des Bauausschusses der Stadt Burgwedel stand die Umgestaltung des Dorfplatzes in Fuhrberg auf der Tagesordnung. Jens Martins vom Architektenbüro grün + raum stellte seine Planungen vor. Die unstrukturierte Situation links des Eingangs zum Markt soll übersichtlicher gestaltet und aufgelockert werden. Darüber hinaus sollen im Zuge der Umgestaltung die erheblichen Schäden insbesondere an den bestehenden Treppen zum Jugendtreff behoben werden und schließlich wird die Treppe hinunter in den Raum der Poststelle in Fuhrberg verändert werden. Optisch markanteste Veränderung aber wird die Verlegung des Gehweges in der Kurve etwa zwei Meter nach hinten und die Begrünung des gegenwärtigen Bereichs des Gehwegs sein. Damit will Martins diesen Bereich direkt an der L 310 den Gegebenheiten in den anderen Teilen des Kurvenbereichs dort anpassen.
47.000 Euro sind für diese Maßnahme im Haushalt vorgesehen, zuwenig, wie Planer Jens Martins ausführte, denn die Sanierungsnotwendigkeit für die Treppe zum Jugendtreff und derjenigen zur Post habe sich erst im Laufe der Planungen ergeben. 10.000 Euro mehr seien dafür erforderlich und sollten jetzt im Zuge der Umgestaltung gleich mit verbaut werden. Der Waschbeton auf der Treppe zum Jugendtreff sei „abgängig“, also müsse vom Grundsatz her durch etwas neues ersetzt werden. Martins schlug einen Belag vor, der zum alten Pflaster vor der Treppe passt. Die Treppe hinunter zur Post soll genau andersherum geführt werden, damit die Situation dort viel offener und harmonischer werde.
Besonderes Augenmerk hat das Planungsbüro dem Bereich links der Einfahrt zum Parkplatz gewidmet. Die bauliche Situation hier sei unübersichtlich. So soll zunächst die Mauer dort verschwinden und die Ortstafel versetzt werden, näher in den Kurvenbereich heran, damit sie von den Passanten sogleich eingesehen werden kann. Die Sitzgruppe solle näher an das Gebäude heran versetzt werden.
Ebenfalls aus Gründen der Übersichtlichkeit solle der Zaun um das Grundstück herum verschwinden. Wenn der Gehweg in den Bereich verlegt sei, der jetzt direkt hinter dem Zaun ist, und das neue Beet bepflanzt sei, dann werde der gesamte Marktplatzbereich von innen heraus einen geschlossenen Eindruck hinterlassen. Der Weg, der von der Dorfstraße über die Verkehrsinsel auf das Gebäude des Jugendtreffs zuführt, solle dann auch gerade auf das Haus zugeführt werden. Der Vorteil dieser Planungen, so Jens Martins, liege darin, dass der Bereich für den Wochenmarkt größer werde und die Einfahrt auf den Platz übersichtlicher. Auch die Sitzgruppe werde nach ihrer Verlegung auf höhere Akzeptanz stoßen.
Alle Fraktionen lobten die vorgestellten Pläne waren rundum zufrieden damit. Auf Antrag empfahl der Bauausschuss gewissermaßen in einem Doppelbeschluss, der Rat möge zunächst dieser Vorlage im dargestellten Umfang zustimmen und zusätzlich die 10.000 Euro Mehrkosten für die Sanierung der beiden Treppen genehmigen.