Fröhliches WEB-Sommerfest in Kamps Scheune

Der Vorsitzende der WEB, Michael Wiekenberg, begrüßt die Gäste des Sommerfestes. (Foto: Renate Tiffe)

Zwei weitere Aktionen in Engensen sind in Vorbereitung

ENGENSEN (ti). An diesem warmen Sommerabend war Kamps Hof über lange Zeit bevorzugter Platz für die Gäste des Sommerfestes der Wählergemeinschaft Engenser Bürger (WEB).
Die Frauen hatten es sich in großer Runde am Tisch vor dem Wohnhaus gemütlich gemacht und die Männer plauschten in kleineren oder größeren Gruppen unter dem Vordach der Scheune.
Nicht ganz leicht hatte es der neue Vorsitzende Michael Wiekenberg zur offiziellen Begrüßung alle Anwesenden in die Scheune zu holen. Er freute sich über die Anzahl der Gäste und wünschte einen zwanglosen Engenser Abend mit vielen Gesprächen untereinander. An der langen Theke standen Getränke aller Art, vorzugsweise Wein, zum Ausschank bereit. Wer wollte, konnte sich an einer herzhaften Gulaschsuppe stärken.
36 Mitglieder zählt die WEB, mehr als 40 Engenser hatten sich zum Sommerfest eingefunden. Heiner Knoche stellte sich als „Disk-Jockey“ vor. Michael Wiekenberg ist seit Januar dieses Jahres im Amt, seit Thomas Birkner aus gesundheitlichen Gründen „den Stab weitergegeben“ hat, wie er sagte.
Wiekenberg kommt sozusagen aus einer WEB-Familie. Seine Mutter Bärbel war die erste Vorsitzende der Wählergemeinschaft und Vater Heinrich gehört dem Ortsrat an. Dem Sohn kommt es auf gute Kontakte im Dorf an und „dass wir zusammen etwas erreichen“. Themen an dem Abend waren u.a. zwei weitere Aktionen der WEB noch in diesem Monat. Am 20. September können sich die Engenser bereits zum dritten Mal beim Tauziehen über der Wulbeek messen. Wiekenberg: „nasse Füße hat noch keiner gekriegt“. Schon einen Tag vorher, am 19. September, soll der erste Garagenflohmarkt in Engensen stattfinden. Den Antrag hatte Ortsbürgermeister Friedhelm Stein im Ortsrat gestellt und große Zustimmung dafür gefunden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Hat die WEB auch schon die Wahlen im nächsten Jahr im Blick? Immerhin zählen ihre Stimmen bei den Mandaten für den Orts- und Stadtrat. „Wir arbeiten mit den Parteien zusammen“, betont Michael Wiekenberg. „Für die Wählerarbeit sind wir immer da, der Wahlkampf kommt erst 2016“. Da dürften die beiden großen Parteien, CDU und SPD schon weiter sein. Joachim Schrader von der CDU weilte unter den Gästen und Joachim Lücke wie auch Joachim Papenburg von der SPD. Zu späterer Stunde traf auch Stadtbürgermeister Axel Düker (SPD) ein. „Der ist immer bei uns“, bemerkte einer.