Friedenslicht aus Bethlehem erreicht die Stadt Burgwedel

Am Montag, den 15. Dezember um 18.00 Uhr wird Pastorin Kruckemeyer-Zettel das Friedenslicht in der St. Marcus-Kirche weitergeben. (Foto: Renate Tiffe/Archiv)

Ein leuchtendes Zeichen für die Sehnsucht nach Frieden

WETTMAR/ENGENSEN/THÖNSE (r/bs). Einen weiten Weg hat das Friedenslicht hinter sich, wenn es in der Woche nach dem 3. Advent von Jugendlichen aus den Kirchengemeinden St. Marcus und St. Paulus in Wettmar, Engensen und Thönse weiter gegeben wird.
Seit 1986 wird es jedes Jahr zwei Tage vor dem 3. Advent von einem Kind aus Österreich im Beisein hoher Würdenträger verschiedener Glaubensrichtungen entzündet und dann nach Wien gebracht. Im Wiener Dom findet am Morgen des 3. Advents der Aussendungsgottesdienst satt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto "Friede sei mit dir - Shalom - Salam".
Jugendliche - vor allem Pfadfinderinnen und Pfadfinder - aus ganz Europa bringen das Licht in ihre Stadt- und Dorfkirchen und senden es von dort in diesen Tagen aus. Mittlerweile reist das Licht nach Russland, nach Skandinavien, in die Vereinigten Staaten und eben auch nach Burgwedel um "ein leuchtendes Zeichen für unsere Sehnsucht Frieden zu sein. Ein Zeichen, das auch in die dunklen, versteckten Winkel scheinen kann", so erklärt Pastorin Kruckemeyer-Zettel, die diese Idee mit nach Wettmar brachte.
Die Jugendlichen aus der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marcus beteiligen sich nun im dritten Jahr an dieser Aktion - in diesem Jahr das erste Mal in Zusammenarbeit mit der katholischen St. Paulus Gemeinde - und laden zu den Aussendungsfeiern ein.
Sie finden statt in Wettmar am Montag, den 15. Dezember um 18.00 Uhr in der St. Marcus-Kirche. In Engensen wird das Licht am Dienstag, den 16. Dezember um 18.30 Uhr in der Kapelle weiter gegeben und in Thönse am Mittwoch, den 17. Dezember um 18.00 Uhr ebenfalls in der Kapelle.
"Jeder, der dieses Symbol des Friedens haben möchte, jeder der mit dem kleinen Licht nach außen ein Zeichen gegen Krieg, Hass und Gewalt setzen möchte, ist herzlich willkommen“, lädt Pastorin Kruckemeyer-Zettel ein.