Forstamt Fuhrberg spendet Fichte für den Domfront-Platz

Am Montagnachmittag haben die Mitarbeiter den Weihnachtsbaum für den Domfront-Platz geschlagen und aufgestellt. In den kommenden Tagen soll er noch geschmückt werden. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Wegen der Unfallgefahr fällt der Baum in diesem Jahr kleiner aus

GROSSBURGWEDEL (hhs). Auch die Kommunen putzen sich zur Vorweihnachtszeit heraus, so wie es in der Stadt Burgwedel und ihren Ortsteilen jetzt überall geschieht. Die Weihnachtsbäume für den öffentlichen Raum werden aufgestellt, mächtige Exemplare wie in Engensen am vergangenen Samstag und in Großburgwedel auf dem Domfront-Platz am Montag dieser Woche.
So hat der erste Advent gewissermaßen eine Vor-Vorweihnachtszeit für die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, zumindest, was den Weihnachtsbaum in Großburgwedel angeht. Die Engenser regeln das alles in Eigenregie. Der große Baum auf dem Domfront-Platz wird traditionell vom Niedersächsischen Forstamt Fuhrberg gespendet. Normalerweise übernimmt der stellvertretende Bürgermeister der Stadt, der Fuhrberger Landwirt Jörg Heuer, das Fällen des Baumes und obendrein den weitaus schwierigeren Teil: Den gefällten Baumgiganten mit dem Schlepper aus dem Wald ziehen, ohne dass der Baum zu viele seiner Äste verliert, dann den Transport nach Großburgwedel. Im vergangenen Jahr war es ein Riesengewächs, in diesem Jahr fiel der Großburgwedeler Weihnachtsbaum aus dem Tiefenbruch etwas kleiner aus. Da reichte die Infrastruktur des Bauhofs aus für den Transport.
Gegen 15.30 Uhr traf der Baum auf dem Domfront-Platz ein. Gespannt warteten einige wenige Burgwedeler im Regen auf den Moment, in dem der Weihnachtsbaum aufgestellt werden sollte. Das war in diesem Jahr kein Problem. „Wir haben einen deutlich kleineren Baum ausgewählt“, erklärten die Mitarbeiter des Bauhofes. „Im vergangenen Jahr war die große Fichte beim ersten Sturm direkt über der Bodenhülse abgebrochen. Das wollen wir nun vermeiden, denn es war ein großes Glück, dass beim Fall des Weihnachtsbaumes niemand zu Schaden gekommen ist“, fuhren sie fort. Nun steht der Weihnachtsbaum 2012 auf dem Domfront-Platz, schön gewachsen und gerade, wie auch die wenigen Besucher bestätigten. In den kommenden Tagen werden die Mitarbeiter des Bauhofs die Lichterkette in den Baum hängen und für den übrigen Schmuck sorgen, damit zum ersten Advent alles fertig ist ...