„Flashmob“ in Fuhrberg

In kleinen Gruppen musizierten Mitglieder des Posaunenchors an unterschiedlichen Plätzen im Dorf. (Foto: Rainer Henne)

Posaunenchor erfreut mit Osterliedern

FUHRBERG (r/bs). Am Ostersonntag hörten die Fuhrberger morgens auf einmal Musik im Dorf.
Die Mitglieder des Fuhrberger Posaunenchors hatten sich eine schöne Geste überlegt: in sehr kleinen Gruppen spielten sie über das ganze Dorf verteilt ab 11.30 Uhr Osterlieder.
„Es muss doch ein bisschen Ostern werden“, fand Posaunenchormitglied und Ortsbürgermeister Heiner Neddermeyer. Und schon war die Idee geboren. Es wurden einige Lieder aus dem Gesangbuch ausgewählt und von Chorleiter Pieter Sikkema für kleine Gruppen arrangiert.
Er freute sich über dieses Vorhaben, denn er fand: „Ein Musiker, der mit niemandem zusammenspielen kann, vertrocknet mit der Zeit.“ Und so konnten die Fuhrberger „Christ ist erstanden“ und andere Choräle hören.
„Ein Ohrenschmaus ist das allemal“, fand Pastor Rainer Henne – und eine Überraschung war es obendrein. Einige Passanten blieben stehen und achteten dabei sehr genau auf den Sicherheitsabstand zueinander. Andere standen am Fenster oder in ihrer Einfahrt. Man sah sich und winkte mehr sehnsüchtig als herzlich.