Flächenbrand in Engensen

Mit Feuerpatschen bekämpften die Einsatzkräfte wieder aufflammende kleine Glutnester.

Feuerwehren verhindern Übergreifen der Flammen auf die Waldkante

Engensen (bs). Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehrkräfte aus Engensen, Thönse und Wettmar ist es zu verdanken, dass aus einem Flächenbrand auf dem Heseberg in Engensen kein größeres Unglück wurde.
Ein Landwirt hatte am Dienstag auf seinem abgeernteten Getreidefeld Strohballen gepresst, als plötzlich einige Stellen des Stoppelackers in Brand gerieten. Die Alarmierung erreichte um 12.03 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Engensen, nachalarmiert wurden die Kräfte aus Thönse und Wettmar.
Unter der Leitung des stellvertretenden Engenser Ortsbrandmeisters Uwe Borkowitz riegelten rund 40 Feuerwehrleute als erste Maßnahme die angrenzende Waldkante ab. Gute Dienste hierbei leistete den Einsatzkräften auch das historische Feuerwehrfahrzeug „Eiserner Gustav“ aus Thönse.
Dank des zusätzlichen 2800 Liter Löschwassers des TLF aus dem Jahre 1954 konnten die Feuerwehrkameraden die Löscharbeiten direkt an der Waldkante und dem benachbarten Getreidefeld aufnehmen, ohne noch lange Schläuche verlegen zu müssen. Während die Einsatzkräfte mit sogenannten Feuerpatschen noch einzelne Glutnester ausschlugen, unterstützte der Landwirt die Arbeiten mit einem großen Grubber.
„Wir hatten Glück, dass nur wenig Wind wehte und das Nachbarfeld noch gut durchfeuchtet war“, zog Einsatzleiter Uwe Borkowitz Bilanz, als nach einer guten halben Stunde das Stoppelfeld abgelöscht war.