FFW Oldhorst leistet 1878 Dienststunden

Stadtbrandmeister Ingo Motl (links) ehrt Ortsbrandmeister Hartmut Lübbe für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft.

Kleinste Ortswehr im Stadtgebiet feiert 2020 den 70. Geburtstag

VON DANA NOLL

BURGWEDEL/OLDHORST. Zur 70. Jahreshauptversammlung lud die Freiwillige Feuerwehr in Oldhorst am vergangenen Freitagabend ins Feuerwehrhaus ein. Ortsbrandmeister Hartmut Lübbe, der erst seit letztem Sommer als Nachfolger von Walter Rockahr das Amt innehat, berichtete von einem „normalen Jahr für die Wehr, mit 1878 Dienststunden und 520 Kilometer, die das Einsatzfahrzeug zurücklegte“.
Absolviert wurden sieben Lehrgänge, darunter u.a. Gruppenführer 1, Gerätewart oder die ELW-Ausbildung. Ob die Bewirtung zum Laternenumzug, die Besuche eines 70. Geburtstages oder einer Diamantenen Hochzeit, die Begleitung von Osterfeuer oder das alljährliche Skatturnier – die FFW Oldhorst, ist immer zur Stelle und Kameradschaft wird hier groß geschrieben. Das würdigte auch Stadtbrandmeister Ingo Motl, „der die kleinste Wehr im Stadtgebiet für ihren Einsatz lobte.“ „Wir brauchen euch und ihr seid wichtig für uns“, so der Stadtbrandmeister in seinem Grußwort.
Als Herausforderung in seinem Dienstgebiet berichtete er von der flächendeckenden Einführung des Digitalfunks, „die jedoch eine deutliche Verbesserung der Arbeit darstellt“, so Motl. Als Zugewinn bezeichnete er auch den Küchenkraftwagen, der in 2019 beschafft wurde. Sehr optimistisch äußerte er sich über das Kleinlöschfahrzeug (KLF), das für Oldhorst beschafft werden soll. „Möglichst bis zum 30. November“, wünschten die Kameraden, denn dann feiert die Freiwillige Feuerwehr in Oldhorst ihr 70-jähriges Jubiläum.
Auch Stadtbürgermeister Axel Düker lobte die Wehr „für ihren Einsatz und bedankte sich bei ihnen und auch bei ihren Familien, für die Bereitschaft, hier ehrenamtlich zu arbeiten.“
„Jede geleistete Stunde zählt, ob in der Übung oder im Einsatz. Die Freiwilligen Feuerwehren sind eine Stadtaufgabe. Es wird dort investiert, wo es am nötigsten gebraucht wird“, so Düker, „Wir sind stolz zum Beispiel einmal im Jahr eine Heißausbildung anbieten zu können, daran konnten in 2019 24 Kameraden teilnehmen, darunter auch ein Kamerad aus Oldhorst.“
Brandabschnittsleiter der Regionsfeuerwehr Volker Kluth verwies in seinem Grußwort auf die „Vegetationsbrände, die deutlich größer geworden sind.“ Positiv sah er jedoch, dass es in der Region 5 Prozent weniger Einsätze gab als noch im Vorjahr.
Zum Oberfeuerwehrmann wurde Philip Scholz befördert. Matthias Will wurde von der Feuerwehr-Unfallkasse (FUK) für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich Arbeits-, Gesundheits- und Unfallschutz ausgezeichnet.
Für 25-jährige aktive Mitgliedschaft wurde Ortsbrandmeister Hartmut Lübbe geehrt.