Feuerwehren im Dauereinsatz

„Im Klint“ musste die Feuerwehr Großburgwedel einen großen Baum von der Straße entfernen. (Foto: Carsten Rüdiger)

Einsatzkräfte entfernen umgestürzte Bäume von Straßen, Gehwegen, Häusern und Autos

Burgwedel/Isernhagen (bs). Auch wenn die eigentliche Sturmwoche vorbei ist, das Wetter kommt noch nicht zur Ruhe. Donnerstag wurde bereits die nächste Sturmwarnung ausgesprochen, Freitag der Durchzug einer neuen Kaltfront mit Gewittern im Gepäck angekündigt, erst im Laufe des Wochenendes sollen Sonne und Kälte für eine Wetterberuhigung sorgen. Dabei sind die Sturmschäden der vergangenen Woche noch lange nicht beseitigt: in den Wäldern, auf Grundstücken oder Randstreifen liegen zahlreiche umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste.
Trotz des Dauereinsatzes der Freiwilligen Feuerwehren in Burgwedel und Isernhagen besteht insbesondere in den Wäldern die Gefahr, dass Bäume, die bislang stehen geblieben sind, aber ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden, doch noch umstürzen und Spaziergänger verletzen könnten. Ferner können auch dicke Äste abbrechen und unvermittelt zu Boden stürzen.
Allein am Donnerstag vergangener Woche vermeldete die Feuerwehr Burgwedel bereits bis 11.00 Uhr 27 Einsätze im gesamten Stadtgebiet. Auf der K146 zwischen Kleinburgwedel und Thönse waren mehrere Bäume auf die Fahrbahn gestürzt, ebenso wie auf der Landesstraße 381 zwischen der Würmsee-Kreuzung und Fuhrberg. Im Bereich des Würmsees wurden mehrere Bäume abgeknickt und beschädigten dabei die oberirdische Telefonleitung. In Großburgwedel brach ein großer Baum in der Straße „Im Klint“ durch den Sturm ab. Dieser wurde aufwändig durch die Ortsfeuerwehr Großburgwedel von der Straße entfernt.
Auch die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Isernhagen waren im Dauereinsatz. Bereits Donnerstag gegen 10.00 hatten die Feuerwehren Isernhagen NB und KB mit insgesamt 23 Feuerwehrkräften einen Einsatz am Schützenplatz. Hier hatten sich durch den Sturm große Teile einer landwirtschaftlich genutzten Halle gelöst. Darüber hinaus mussten im gesamten Gemeindegebiet zahlreiche umgestürzte Bäume von den Straßen, Gehwegen, Häuser und Pkw entfernt werden.