Feuerwehr verteilt Weihnachtstüten

Die engagierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kleinburgwedel bescherten Heiligabend nicht nur 150 Kinder mit einer Weihnachtstüte, sondern auch Mitarbeiter des Seniorenpflegeheims Lindenriek und der Notaufnahme im Klinikum Großburgwedel. (Foto: privat)

Zwei Weihnachtsmänner waren mit Blaulicht in Kleinburgwedel unterwegs

Kleinburgwedel (r/bs). Corona-bedingt musste in diesem Jahr das traditionelle Weihnachtsblasen mit der Verteilung von lecker gefüllten Weihnachtstüten an Kleinburgwedeler Kinder am Heiligen Abend vor dem Feuerwehrhaus ausfallen. Dabei hätte diese besondere Veranstaltung in diesem Jahr zum 46. Mal stattgefunden. Doch einfach ausfallen lassen, war für die engagierten Feuerwehrkräfte keine Option. Die Eltern wurden aufgerufen, den Wunsch nach einer Weihnachtstüte per Mailwunschzettel bei der Feuerwehr anzumelden.
Das Ergebnis, gut 150 Wünsche gingen ein, überraschte selbst die optimistischen Erwartungen. Am Heiligen Abend war es dann soweit: Mit zwei Teams, jeweils ein Weihnachtsmann mit zwei Helfern – Corona-konform mit je zwei Fahrzeugen – ging es ans Werk.
Unter Einhaltung aller Abstandsregelungen wurden die Weihnachtstüten vor die Haustüren gestellt und somit kontaktlos übergeben. Den strahlenden Kinderaugen tat das keinen Abbruch und das kurzeitig eingeschaltete Blaulicht sorgte mancherorts für noch größere Freude.
Schon dafür, so Ortsbrandmeister Florian Leisenberg, war es eine tolle Sache. Abschließend wurde auch noch die Notaufnahme des Krankenhauses in Großburgwedel angefahren. Auch hier konnte der Weihnachtsmann mit einigen Geschenktüten überraschen.
„Eine Selbstverständlichkeit“, so Volker Speckmann, Vorsitzender des Schützenvereins Kleinburgwedel und Mitorganisator der ganzen Angelegenheit, „dass auch alle diensthabenden Mitarbeiter des Senioren- und Pflegeheims Lindenriek in Kleinburgwedel eine Weihnachtstüte bekommen haben“.
„Das war eine sehr schöne und sehr erfolgreiche Aktion“, resümierte schließlich Ortsbrandmeister Leisenberg nicht ohne ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden und auch für die eingegangenen Spenden auszusprechen.