Feuerwehr Großburgwedel siegte beim Stadtfeuerwehrtag

Der stellvertretende Stadtbürgermeister Otto Bahlo überreichte Stadtbrandmeister Friedhelm Leisenberg eine Ehrenurkunde für seine 35-jährige Tätigkeit als Ehrenbeamter. (Foto: Sina Balkau)
 
Die Jugendlichen mussten Hindernisse, wie den Kriechtunnel, überwinden. (Foto: Sina Balkau)

Bahlo übergab Einsatzleitwagen und Kommandovorausfahrzeug

WETTMAR (sib). Vier Ortsfeuerwehren und vier Jugendfeuerwehren der Stadt Burgwedel traten am vergangenen Samstag beim Stadtfeuerwehrtag in Wettmar gegeneinander an. Neben den Wettbewerben, in denen die Feuerwehrleute ihr Können zeigten, stand an diesem Tag auch die Übergabe von zwei Fahrzeugen sowie die Ehrung von Stadtbrandmeister Friedhelm Leisenberg auf dem Programm.
Der Stadtfeuerwehrtag startete mit dem offiziellen Teil. Otto Bahlo, stellvertretender Bürgermeister von Burgwedel, begrüßte die Ortswehren. „Für den Brandschutz sind bestimmte Mindestanforderungen zu erfüllen, Burgwedel liegt in allen Bereichen darüber. Die heutige Fahrzeugübergabe spiegelt die Wertschätzung, die wir unserer Feuerwehr entgegenbringen, wider“, so Bahlo.
Übergeben wurden ein Kommandovorausfahrzeug für die Schwerpunktwehr Großburgwedel und ein Einsatzleitwagen für die Stadtfeuerwehr – beide Fahrzeuge zusammen haben einen Wert von 160.000 Euro. Die umfangreiche Ausstattung des Mercedes Benz Sprinters und des Vitos wurde in aufwändiger, monatelanger Planung zusammengestellt und von der Firma TDS Invents Fahrzeugtechnik eingebaut. Neben den beiden Fahrzeugen wurde auch ein Stromerzeuger mit Lichtmast in die Obhut der Burgwedeler Feuerwehren gegeben. „Als Dankeschön von Bürgermeister Hoppenstedt für die positiv verlaufene Verhandlung über die Fahrzeuge“, sagte Stadtbrandmeister Friedhelm Leisenberg.
Auf diesen wartete noch eine Überraschung: Er wurde für seine 35-jährige Tätigkeit als Ehrenbeamter ausgezeichnet. Mit sechzehn Jahren war Leisenberg in die Feuerwehr Kleinburgwedel eingetreten und durchlief schnell die verschiedenen Dienstgrade. „Seit dem Jahr 2001 sind Sie unser Stadtbrandmeister. Sie üben diese verantwortungsvolle Aufgabe hervorragend aus und führen die Burgwedeler Feuerwehr vorbildlich“, lobte Otto Bahlo und überreichte die Ehrenurkunde.
Danach begannen die Wettkämpfe. Abwechselnd gingen die Aktiven und die Jugend an den Start. Jede Gruppe bestand aus neun Mann: Neben dem Gruppenführer, einem Melder und einem Maschinisten traten ein Angriffs-, ein Wasser- und ein Schlauchtrupp mit je zwei Feuerwehrleuten an. Innerhalb einer vorgegeben Zeit mussten die aktiven Feuerwehrmänner – und -frauen – eine Wasserversorgung herstellen und die Brandbekämpfung aus dem ersten Stock eines Hauses simulieren. Maschinist, Melder und Gruppenführer hatten zusätzlich je drei Fragen zu beantworten. Alles im Blick hatten die 20 Prüfer, die den Feuerwehren in der Wedemark, Langenhagen und Isernhagen angehören.
Bei den Jugendlichen sah das ganz ähnlich aus, allerdings wurde aus Sicherheitsgründen auf Wasser verzichtet. Außerdem mussten die Jungen und Mädchen diverse Hindernisse, wie einen Kriechtunnel und eine Leiterwand, überwinden und am Ende des Durchgangs je einen Feuerwehrknoten machen.
Die Verkündung der Sieger am späten Nachmittag ließ die Großburgwedeler jubeln: Sowohl den Wettbewerb der Aktiven als auch der Jugendfeuerwehren konnte die Orts- beziehungsweise Jugendfeuerwehr Großburgwedel für sich entscheiden. Auf Platz zwei in beiden Kategorien landete Engensen. Den dritten Platz der Aktiven belegte Fuhrberg, Dritter bei den Jugendlichen wurde Thönse. Die Aktiven der Ortsfeuerwehr Thönse wurden Vierte, die Jugendfeuerwehr Wettmar belegte Platz vier bei der Jugend.