Festliche Klänge zum Jubiläum

Das Alte-Musik-Ensemble Concierto Ibérico ist zum 25-jährigen Jubiläum der Collon-Orgel zu Gast in St. Petri. (Foto: Jannis Dirksen)

Das Concierto Ibérico konzertiert in der St.-Petri-Kirche

Großburgwedel (r/bs). Die St.Petri-Kirchengemeinde lädt am Sonntag, dem 17.Oktober, um 17.00 Uhr zu einem festlichen Konzert in die Petri-Kirche ein.
Im Rahmen des 25-jährigen Orgeljubiläums ist das Concierto Ibérico mit Inés Pina Pérez (Renaissance-Blockflöten), Juan González Martínez (Renaissance-Posaune), Fernando Olivas (Spanische Gitarre/Theorbe) und Lea Suter an der Collon-Orgel zu Gast.
Concierto Ibérico ist ein Alte-Musik-Ensemble, das sich mit der Renaissance- und Barockmusik auf historischen Blas- und „allerhand“ Instrumenten beschäftigt.
Seit seiner Gründung 2017 setzte sich das junge Ensemble ein, um die musikalischen Verbindungen und den Kulturaustausch zwischen Spanien und dem übrigen Europa, der schon seit der Regierungszeit Karls V. bestand, wiederzubeleben.
Der Name des Ensembles entstand aus einem Wortspiel zwischen „concierto“ (sp. Konzert oder Übereinkunft/Einigung) der Ensemblegründer, spanische Musik zu erforschen und bekannt zu machen, sowie dem Wort „ibérico“, das sich auf die iberische Herkunft der Begründer bezieht.
Beispiele für musikalische Erlebnisse an historischen Orten sind: Am Karmeliten Kloster in Caravaca de la Cruz, 1576 von Teresa von Ávila gegründet (2019, Spanien) im Rahmen des 200. Jubiläums der Bremer Stadtmusikanten; an der Golzwardener St.-Bartholomäus- Kirche, der Taufkirche Arp Schnitgers (2018), anlässich seines 300. Todesjahres und am Bremer Liebfrauenkirchhof der gleichnammigen Ratskirche (Historischer Markt 2017/18).
„Españoletas – Spanischer Wind“ ist ein festliches Programm, das auf Musik der Renaissance und des Frühbarocks basiert. Die damaligen Musiker, auf spanisch Ministriles oder Stadtpfeifer spielten auf Blas- und „allerhand Instrumenten“ an Feiertagen sowohl im Gottesdienst, als auch für besondere Anlässe. Eine Auswahl hervorragender Komponisten wie Antonio de Cabezón, Diego Ortiz und Gaspar Sanz stellen das blühende kulturelle Goldene Zeitalter, „Siglo de Oro“ dar. Die musikalische Reise in die Glanzzeit der spanischen Musik, wird mit verschiedenen Tänze, Canzonen und Recercadas auf einer historischen Ministriles-Besetzung begleitet.
Der Eintritt ist frei, es gilt die 3G-Regel mit Eingangskontrolle.