Festliche Klänge im Burgwedeler Amtshof

Der Blockflötenkreis überzeugt mit „Wie schön leuchtete der Morgenstern“ in der Bearbeitung von Johann Sebastian Bach. (Foto: Anna Kentrath)

Chor der Neuapostolischen Kirche bringt weihnachtlichen Glanz

GROßBURGWEDEL (ak). Der große Besucherandrang des Adventskonzertes des Chores der Neuapostolischen Kirchengemeinde Großburgwedel in den vergangenen Jahren ließ die diesjährige Veranstaltung von den Räumlichkeiten im eigenen Kirchengebäude in den Saal des Amtshofes umziehen und das mit großem Erfolg. Kaum ein Platz blieb frei am Abend des 2. Advents und die Zuhörer warteten gespannt auf das diesjährige Repertoire an festlich vorweihnachtlicher Musik.
Der Gemischte Chor gab mit „Wie soll ich dich empfangen“ den Auftakt zu diesem beschaulichen Konzert, deren Akteure sich in verschiedenen Chören und Ensembles präsentierten. So setzten die Mitglieder des Frauenchores ihre hellen, klaren Stimmen gekonnt bei stimmungsvollen Liedern wie „Advent ist es heut“ oder „Tochter Zion, freue dich“ ein. Der Blockflötenkreis wiederum mag viele der erstmaligen Zuhörer sehr positiv überrascht haben, kennen doch viele diese Instrumente häufig durch die eigenen musikalischen Anfänge in der Kindheit. Mit der Kantate Bachs „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ oder Händels „Sinfonia“ überzeugten die Spieler der verschiedenen Blockflöten das Publikum von ihrem musikalischen Können.
Eine weitere Flötenformation, das Querflötenensemble komplettierte die Darbietungen ebenso, wie diverse Soloauftritte. Unter der Gesamtleitung von Karl-Heinz Kühn fanden die einzelnen Darbietungen in verschiedenen Formationen, ob gesanglich oder instrumental, zu einem stimmigen Gesamtbild und boten den Zuhörern die Möglichkeit einen Moment inne zu halten vom Alltag und sich auf das nahende Fest zu freuen. Den glänzenden Abschluss dieser musikalisch adventlichen Einstimmung übernahm der Gemischte Chor mit einem beliebten Weihnachtsklassiker: „Oh holy night“, in der bekannten textlichen Fassung von John Sullivan Dwight.