Exponierte Wohnlage

Das idyllisch am Hang gelegene Baugebiet „Südlich Glockenberg“ soll spätestens im September in die öffentliche Auslage gehen. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Baugebiet „Südlich Glockenberg“ punktet mit Idylle am Hang

WETTMAR (bgp). Die Entwicklung weiterer Baugebiete in Burgwedel schreitet trotz einiger Verzögerungen voran: Nach Kleinburgwedel sind nun Wettmar und Engensen an der Reihe.
Der städtische Bauamtsleiter Oliver Götze erklärte: „Wir mussten irgendwann die Baugebiete zeitlich etwas aufteilen, weil die Erarbeitung des Umweltberichts - das gilt für alle Neubaugebiete also auch Gewerbeneubaugebiete - sich verzögert hat“.
Demnach konnten nicht mehr alle Gebiete auf einmal abgearbeitet werden. Jürgen Schodder, Vorsitzender des Bauauschusses der Stadt Burgwedel, sagte zur Staffelung: „Kleinburgwedel wurde in diesem Fall vorgezogen, da das Baugebiet größer ist und somit mehr Wohnraum in kürzerer Zeit geschaffen werden kann.“
Götze ist zuversichtlich, dass die Gebiete Wettmar und Engensen nun ebenfalls zügig abgewickelt werden können: „Sie sind in der Bearbeitung und wir hoffen, spätestens in der Septembersitzung die Unterlagen inklusive der Umweltberichte vorliegen zu haben.“
Danach solle möglichst schnell die öffentliche Auslage erfolgen. Denkbar sei auch eine Sondersitzung des Bauauschusses in den Sommerferien, falls die Unterlagen schon weit vor September vorlägen: „Das ist natürlich unser Wunsch“, so Götze. Zusätzlich stehen noch die neuen Vergabekriterien für Baugrundstücke in Burgwedel aus. Diese müssen vor der Vermarktung unter Dach und Fach sein.
Das 2,83 ha große Wettmarer Baugebiet „Südlich Glockenberg“ wird im Norden von dem Weg „Glockenberg“ begrenzt, im Nordwesten, Westen und Süden bilden landwirtschaftliche Flächen den Übergang in die freie Landschaft. Hinter einer nördlich des Plangebietes gelegenen bewaldeten Fläche sind sowohl Kindergarten als auch Schule gut erreichbar. Ein Fuß- und Radweg durch das kleine Waldgebiet soll die Anbindung dorthin gewährleisten.
Laut Oliver Götze erfolgt die Bebauung in erster Linie mit Einfamilien- oder Reihenhäusern. „Das Baugebiet in Wettmar ist kleiner als in Kleinburgwedel, liegt aber etwas exponierter in der Gesamtumgebung“, begründet der Bauamtsleiter die Bestrebungen der Stadt, dort nur wenige Mehrfamilienhäuser zu bauen.
Auf der Kuppe des Wettmarer Baugebietes gebe es Höhenbegrenzungen, um einen „Turmcharakter“ zu vermeiden und die Baustruktur in die Hanglage mit einem durchschnittlichen Gefälle zwischen 4,3 und 7 Prozent möglichst harmonisch einzufügen.