Etwa 60 Projekte für Kirchhorst geplant

Die einzelnen Arbeitskreise stellten kurz ihre Ergebnisse vor und warben für Mitarbeit an den Projekten.

Ergebnisse von „Kirchhorst 2040“ wurden vorgestellt

VON DANA NOLL

KIRCHHORST. Die Abschlussveranstaltung in der Turnhalle der Grundschule Kirchhorst war mit etwa 75 Interessent*innen ähnlich gut besucht wie die Auftaktveranstaltung im Oktober 2017. Ein deutliches Zeichen, dass die Bürger von Kirchhorst an der Zukunftsgestaltung ihres Dorfes interessiert sind. „Auf die Kirchhorster ist eben Verlass“, lobte Ortsbürgermeister Herbert Löffler, „Ich bedanke mich für die rege Teilnahme in den Arbeitskreisen.“ Diese hatten sich in den vergangenen Monaten intensiv mit den Themen Demographie, soziale und kulturelle Entwicklung, Ortsbild und Siedlungsentwicklung, Ökologie und Freiraum sowie Infrastruktur und Mobilität in Kirchhorst auseinandergesetzt. Mit dem Ergebnis, dass gut 60 Projekte in den nächsten Jahren auf den Weg gebracht werden sollen. Darunter beispielsweise eine lebendige Dorfmitte mit einem gastronomischen Treffpunkt, eine zukunftsfähige Siedlungsentwicklung mit Schaffung von Wohnraum für Jung und Alt, sichere Verkehrswege vor allem im Schulbereich sowie als Querung der Steller Straße sowie Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche. Dabei soll Klimaschutz, Ökologie und Freiraumgestaltung immer im Blick behalten werden und das Dorf Kirchhorst „seine Identität nicht verlieren“.
Die Umsetzung der Projekte erfolgt anhand einer Prioritätenliste. Herbert Löffler verwies dabei, dass "die Auflistung der rund 60 erarbeiteten Projekte nicht als bereits festgelegte und starre Umsetzungsfolge zu betrachten ist. Sie stellt vielmehr eine vielfältige Auswahl dar, aus der, je nach Priorität, Umsetzbarkeit und notwendiger Umsetzungsdauer, geschöpft werden kann.“ "Es ist ein „lebendiges“ Dokument. Dies bedeutet, dass die darin enthaltenen Ergebnisse fortlaufend aktualisiert und an sich verändernde Rahmenbedingungen angepasst werden können und sollen“, so der Ortsbürgermeister.
Erste Schritte zur Realisierung wurden bereits angeschoben. So wurden für den Bolzplatz in der Moorstraße die Haushaltsmittel bewilligt, für die viel diskutierte „Neue Dorfmitte“ läuft das Verfahren für die Freiraumvergabe bei der Region Hannover und auch mit der Jugendpflege werden bereits Gespräche zur Öffnung des Jugendraumes geführt.
„Mit dem Dorfentwicklungsplan ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft gelegt. Nun liegt es in unserer Hand, die Projekte mit Leben zu füllen – und die Menschen in Kirchhorst auf diesem Weg mitzunehmen“, so der Koordinierungskreis.