Erntekrone für die Region

Die Getreidehalme müssen von den LandFrauen einzeln geschnitten werden.

Landfrauen des Kreisverbandes pflegen jahrzehntelangen Brauch

Fuhrberg (bs). Die Übergabe der Erntekrone an die Region Hannover ist eine seit mehr als drei Jahrzehnten gepflegte Tradition. Das Binden der mächtigen Krone aus Getreideähren übernehmen die Landfrauenvereine.
„Alle vier Jahre ist es die Aufgabe des Kreisverbandes der LandFrauen Burgdorf die Erntekrone für die Region zu binden“, erläutert Kreisvorsitzende Margrit Tubbe-Steuerwald aus Haimar. Auch wenn das große Erntefest Corona-bedingt in diesem Jahr ausfällt, so soll zumindest die Erntekrone im Regionshaus die Verbundenheit mit der Natur symbolisieren.
Mit Blick auf die Abstands- und Hygienevorgaben traf sich am Mittwoch eine Gruppe von zehn LandFrauen in der Scheune neben dem Hofladen des Spargel- und Beerenhofs Heuer in Fuhrberg. Gastgeberin Margrid Heuer, Vorsitzende der LandFrauen Wedemark, begrüßte zu dieser Aktion Mitglieder aus den Ortsvereinen Burgwedel, Lehrte/Sehnde, Uetze und Burgdorf. „Es ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, alle Ortsvereine unter dem Dach des Kreisverbandes Burgdorf leisten hierzu ihren Anteil“, so Margrit Tubbe-Steuerwald. Das Schneiden des Getreides haben in diesem Jahr die LandFrauen aus Lehrte, Sehnde und Burgwedel übernommen. Gebunden wird die Krone aus Gerste, Weizen, Hafer und Roggen. Die vier Streben stehen für Freude, Dank, Sorge und Hoffnung. Übergeben wird das mit roten Bändern geschmückte Ährengebinde beim Erntedankgottesdienst am Sonntag, 4. Oktober, in der Elzer Kirche in der Wedemark.