Entspannung für den Sport

Der Neubautrakt für die Sekundarstufe I und die Dreifeld-Sporthalle (hellgrau auf der rechten Seite) wird auf dem Sportgelände des Gymnasiums an der Straße Auf der Ramhorst errichtet werden. (Foto: Stadt Burgwedel)

Erst Neubautrakt für das Gymnasium und eine Dreifeld-Halle – alte Sporthallen werden anschließend abgerissen

GROSSBURGWEDEL. (bgp). „Hochzufrieden“ äußerte sich Bürgermeister Axel Düker über den Ausgang einer gemeinsamen Sitzung der drei Fachausschüsse Sport, Schule und Bauen, die mit der Sanierung des Gymnasiums und dem Bau neuer Sporthallen befasst sind.
Gemeinsam habe man sich für den Entwurf eines Unternehmens entschieden, bei dem es vom Ablauf her möglich sei, zunächst den Trakt für die Sekundarstufe I (Jahrgänge 5 bis 10) und eine neue Dreifeld-Halle auf dem Sportplatz am Gymnasium zu bauen. Erst nach der Fertigstellung des Neubauabschnittes und dem Umzug der Sekundarstufe I sollen dann die alten Sporthallen des Gymnasiums abgerissen und zügig mit der Sanierung des Altbestandes begonnen werden, so Düker.
Damit wird sich die Lage für den Schul- und Vereinssport erheblich entspannen, da es zunächst vorgesehen war, die alten Sporthallen bereits im Herbst abzureißen und mit einer Umverteilung auf die verbleibenden Hallen Ausgleich zu schaffen. Dieses Vorgehen hatten die Vereine scharf kritisiert, da sie bis zur Fertigstellung der neuen Hallen auf zwei Sportstätten hätten verzichten müssen.
„Nun passt alles gut zusammen“, erklärte der Bürgermeister und räumte ein, dass die getroffene Entscheidung für den neuen Entwurf zwar etwas aufwändiger und teurer sei, damit aber für alle Betroffenen eine zufriedenstellende Lösung geschaffen worden sei.
Gerade vor dem Hintergrund, dass am Gymnasium durch neue Vorgaben und den 13. Jahrgang weitere Hallenzeiten nötig seien, zeichne sich ab, dass „man allgemein aufatmen könne“, da nun weder im Schul- noch im Vereinssport mit Einschränkungen zu rechnen sei, so Axel Düker.
Das Generalplanungsbüro Drees & Sommer hatte in der Sitzung am Donnerstagabend den Entwurf des Unternehmens präsentiert, dessen Name erst bekanntgegeben wird, wenn der Rat im August den offiziellen Auftrag für den Neubau erteilt hat. Dann werden auch die konkreten Kosten öffentlich gemacht.
Die ursprünglich vorgesehenen 11,7 Millionen für den Neubau werden wohl nicht zu halten sein, da nun statt einer ursprünglich geplanten Zweifeld- eine Dreifeld-Halle gebaut wird. Einsparungen soll es aber dadurch geben, dass die größere Halle ohne Tribüne gebaut wird. In der IGS Burgwedel gibt es bereits eine Vierfeld-Halle mit Tribünen, die auch als Versammlungsstätte genutzt werden kann, sodass der Verzicht auf die weitere Tribüne ausgeglichen werden kann. Eine Komplett-Sanierung dieser Halle ist wird nach Abschluss der Arbeiten am Gymnasium erfolgen.
Falls der Rat den Auftrag für den Neubautrakt des Gymnasiums und der Dreifeld-Halle im August durchwinkt, könnten bereits im Februar 2020 die Bauarbeiten beginnen. Die Stadt rechnet mit der Fertigstellung im Sommer 2021. Im Anschluss daran erfolgt die Sanierung des Altbestandes, die je nach Umfang voraussichtlich in 2024 abgeschlossen sein wird.