Energiewende live erleben

Geschäftsführer Michael Junker zeigt die Heizungsverteilung von Cosmo. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)
 
Der Solarstrom wird in Batterien (rechts) gespeichert, ein Wechselrichter (links) wandelt den Wechselstrom in Gleichstrom um und macht ihn für normale Steckdosen nutzbar. Die Wasseraufbereitung erfolgt über eine Anlage von Judo (links unten). (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Infotage bei Junker – Neun Aussteller beraten rund um moderne Installationstechnik

Großburgwedel (bgp). In einem Neubau lassen sich moderne klimaschonende Hausinstallationen umsetzen, im Altbau gestaltet sich eine zeitgemäße energetische Installationsausstattung schon schwieriger: Für beide Varianten sind jedoch moderne und optimale Lösungen möglich.
Die Fachausstellung bei Firma Junker ist am 24. und 25. September eine gute Gelegenheit, sich über individuell passende technische Konzepte zu informieren. Das Unternehmen für Bad, Heizung und Klima vereint mit neun Ausstellern geballte Fachkenntnis auf seinem Freigelände. Im Gebäude selbst gibt es anlässlich der „Messe zum Anfassen“ spannende Einblicke in neueste umweltschonende Technologie, so Geschäftsführer Michael Junker.
„Die Energiewende ist in aller Munde, die CO2-Steuer seit Jahresbeginn in Kraft“, erklärt er. Für viele Kunden stelle sich die Frage: „Was mache ich in Zukunft und wie geht es weiter mit den Energiekosten?“ Eine Internetrecherche gebe den Verbrauchern zwar einige Antworten, individuelle Lösungen seien das aber nicht, hält er fest. Der Experte weiß, wovon er spricht: Das Firmengebäude wurde in den vergangenen Jahren energetisch auf klimaschonende Lösungen mit einer Photovoltaik-Anlage und Solarthermie umgestellt. E-Ladesäulen und entsprechende Fahrzeuge sind ebenfalls vorhanden, die Installation einer Wärmepumpe steht demnächst an. Die Klärung vieler Fragen zur praktischen Umsetzung der Energiewende im Unternehmen habe das Team auf die Idee gebracht, dieses Know-How an interessierte Kunden im Rahmen einer Hausmesse weiter zu geben, so Michael Junker.
Rund um das Gebäude an der Schulze-Delitzsch-Straße 31 bieten neun Partnerunternehmen umfassende Beratung zu Fragen wie „Kann ich mit einer Wärmepumpe bei mir heizen?“ oder „Wie kann ich Sonnenenergie in unserem Haus nutzen?“ Die Veranstaltung bietet neben Informationen zur technischen Umsetzung auch Antworten zum Thema Fördermittel: „Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, ist eine Förderung von bis zu 50 Prozent der Kosten für eine klimaschonende Anlage möglich“, betont der Fachmann Junker. Selbst bei Altbauten könne schon mit relativ geringem Mehraufwand ein Zuschuss von 30 Prozent oder mehr generiert werden.
Als Partner in Fragen zur Finanzierung und Abwicklung hat Junker anlässlich der Ausstellung die Sparkasse Hannover mit an Bord geholt. Die technischen Lösungen sind Sache der Anbieter: Brötje, Solvis und Daikin mit Hybridlösungen aus Gas- und Solartechnologie und Wärmepumpentechnik oder Cosmo-Elements und EFG-Innovation, die sich auf besondere Systemlösungen wie etwa mit Strom beheizbare Wandfolien spezialisiert haben. Ebenso bieten sie Fußbodenheizungen an, die nachträglich im Estrich eingefräst werden können. „Im Neubau ist alles möglich, aber im Altbau muss man sehr genau überlegen, wie moderne Lösungen an den Bestand angepasst werden können“, betont Michael Junker. In der Vielfalt des Angebots finde sich immer eine zeitgemäße Lösung, die individuellen Wünsche der Kunden in Einklang mit den baulichen Gegebenheiten zu bringen. Im Rahmen der Messe sei auch eine grobe Kostenschätzung möglich, eine genauere Kalkulation könne jedoch erst nach einer Besichtigung vor Ort gemacht werden.
Einen konkreten Eindruck zum Thema Wasseraufbereitung bietet die Firma Judo am Stand zur Hausmesse. Die Verschmutzung von Heizungsanlagen gehört damit der Vergangenheit an. Wer eine Holzheizung bevorzugt, findet bei Fröling Lösungen für eine optimale Holzverbrennung jeder Art. Anlagen mit Pellet- oder Stückholzverbrennung sind im Programm des Fachunternehmens. Photovoltaik ist Thema beim Solarservice Norddeutschland, der auf der Messe ebenfalls vertreten sein wird.
Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich vorher anzumelden (Telefon 0 51 39-50 21) und die 3-G-Regeln zu beachten.