Elfriede Lützelberger feiert ihren 100. Geburtstag

Jürgen Schmidtke gratuliert Elfriede Lützelberger zum runden Geburtstag.

Tagespflege Sabine Schmidtke gratuliert mit Torte, Kerzen und Riesen-Ballons

VON DANA NOLL

BURGWEDEL/ENGENSEN. Den 100. Geburtstag feiern zu dürfen ist schon etwas ganz besonderes. Und wenn man dann noch so fit und charmant ist wie Geburtstagskind Elfriede Lützelberger, dann macht das Feiern doppelt so viel Spaß.
Am 28. Januar 2020 feierte die Engenserin ihren 100. Geburtstag – und ist damit die älteste Bürgerin im Ort! Selbst Ortsbürgermeister Friedhelm Stein kam zum Gratulieren. Am Tag darauf, ging der Feier-Marathon weiter. In der Tagespflege Sabine Schmidtke, Auf dem Amtshof 3 in Burgwedel, kamen etwa 25 Gratulanten, um mit der Jubilarin, auf ihren dreistelligen Geburtstag anzustoßen.
Das Team um Geschäftsführer Jürgen Schmidtke hatte ganze Arbeit geleistet, und die Kaffeetafel festlich eingedeckt, die Riesen-Ballons gefüllt und gemeinsam mit der Nichte des Geburtstagskindes für leckere Torten gesorgt.
Elfriede Lützelberger war überwältigt, als es von allen Gästen ein Geburtstagsständchen gab und der Kuchen samt Sprüh-Fontänen in den kleinen Saal gefahren wurde. Jürgen Schmidtke gratulierte mit Blumen und einem Präsent und wünschte „Gesundheit und einen schönen Nachmittag.“
In der Tagespflege Sabine Schmidtke in Burgwedel werden ältere Menschen seit dem 8. Oktober 2014 wochentags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr betreut. Hier wird gezielt auf die jeweiligen Bedürfnisse der Gäste eingegangen, dafür sorgen die geschulten Pflegekräfte. Mit pflegerisch-therapeutischer Unterstützung werden Selbstvertrauen und Selbstständigkeit erhalten. Auf dem wechselnden Tagesprogramm stehen: Bewegungstherapien, saisonale Bastelaktivitäten, musikalische Übungen oder einfach nur gemeinsam spielen und klönen. In Biographie - Gesprächen werden Interessen und Hobbys hinterfragt, um gezielt auf die Tagesgäste eingehen zu können, gerade für den Umgang mit Menschen, die zum Beispiel an Demenz leiden, ist dies vorteilhaft. Respekt vor der eigenen Lebensgeschichte und den Gewohnheiten stehen dabei im Vordergrund.
In der Tagespflege Sabine Schmidtke wird auf das in wissenschaftlichen Studien erforschte und evaluierte MAKS-Konzept gesetzt. Dabei handelt es sich um eine Therapie, die multimodal, Ressourcen erhalten soll. MAKS steht dabei für Motorik, Alltagspraktisch, Kognitiv und Sozial.
„Wir halten uns dabei an feste Rituale und arbeiten sehr strukturiert. Diese Routine gibt sowohl unseren Tagesgästen aber auch dem Personal eine gewisse Sicherheit. Dabei gehen wir auf viele Bereiche und Themengebiete ein“, erklärt Sabine Schmidtke.
Je nach Pflegestufe übernimmt die Pflegekasse die Kosten für den Aufenthalt in der Tagespflege. Den hauseigenen Fahrdienst können die Besucher für Bring- und Abholdienst nutzen.