Elektro-Prämien mit kleinem Plus

Großburgwedel (r/bs). Mit einem Plus von 2,5 Prozent auf 5.030 (Vormonat: 4.908) Elektro-Prämien ist der Automarkt in Niedersachsen ins zweite Halbjahr gestartet. Insgesamt 66.907 Boni und Innovationsprämien meldete das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seit Start der Subventionen im Juni 2016 für Niedersachsen. Dies entspricht einem Landesanteil von neun Prozent, sagte Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen. Die Zwischenbilanz des Jahres 2021 weise 31.140 Prämien aus.
Die Juli-Bilanz gliedere sich in 2.639 (Vormonat: 2.974) Subventionsanträge für reine batteriebetriebene Pkw (BEV) und 2.571 (Vormonat: 1.934) Prämien für Plug-in-Hybride (PHEV). Dieser starke Anstieg der Hybride um rund 33 Prozent ist nach Bleys Angaben auf eine stärkere Nachfrage nach gewerblichen Pkw zurückzuführen.
Mit weiteren 300 Millionen Euro hat der Bund den ausgeschöpften Fördertopf für die Errichtung privater Wallboxen aufgefüllt, teilte Bley in diesem Zusammenhang mit. Dies sei auch eine Forderung des Kfz-Gewerbes gewesen.
Ohne diese erneute Subvention der Elektromobilität hätte die Nachfrage nach E-Fahrzeugen ins Stocken geraten können. Neben einer leistungsfähigen öffentlichen Ladeinfrastruktur ist es für Käufer von Elektrofahrzeugen nämlich entscheidend, möglichst oft zu Hause laden zu können.