Eine Schutzinsel für Kinder

Das Beratungscenter der Sparkasse in Hannover wird zur Kinderschutzinsel. (Foto: privat)

Sparkasse Hannover hilft beim verlorenen Schlüssel, defekten Handy oder ausgefallenen Bus

Burgwedel (r/fh). Am Beratungscenter der Sparkasse Hannover in Burgwedel klebt seit kurzem ein neues Logo an der Tür – auf Augenhöhe der Kinder: das der Kinderschutzinsel. Das Projekt des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport soll schnelle und unkomplizierte Hilfe für Kinder und Jugendliche in Gefahrensituationen bringen. Das kann das defekte Handy, der verloren gegangene Schlüssel oder der ausgefallene Bus sein. In den Anlaufpunkten mit besonderen Aufklebern erhalten die Kinder Schutz und ein offenes Ohr. Als sie von diesem Projekt hörten, war für Dennis Kalupa, Vertriebsdirektor in Burgwedel, und Caroline Hahn von der Filiale in Großburgwedel gleich klar: „Wir machen da mit und setzen als Sparkasse ein kleines Zeichen mit großer Wirkung!"
Und es ist ganz leicht, sich für diese gute Sache als Rettungsinsel zu engagieren, denn eine wichtige Auflage erfüllt das Center in Burgwedel wie vermutlich fast alle unsere Center: Sie liegt gut sichtbar und zugänglich an einer Straße. In Burgwedel haben sich ohne zu zögern sofort zwei Kolleginnen und ein Kollege dafür bereitgestellt, Kindern in Not als "Schutzpate" zur Seite zu stehen: Dirk Siebert, Leonie Neumann und Caroline Hahn. "Kinderschutz in unseren Räumlichkeiten, das ist eine tolle Sache und wir haben bewusst auch eine männliche Bezugsperson mit ins Boot genommen". Die Filiale in Großburgwedel ist die erste Schutzinsel in Burgwedel. "Wir werden daher auch die Schulen informieren, damit wir als Anlaufpunkt für die Kinder bekannt werden", betonen sie.
Tipps bekamen die Mitarbeiter von Moritz Meyer, der das Projekt vom Ministerium begleitet und auch die Plakette an den Eingangstüren anbrachte. Wichtig ist es vor allem, den Kindern Ruhe zu vermitteln und gemeinsam die nächsten Schritte zu besprechen. Auf einem Aufkleber im Service-Bereich können alle Kollegen das richtige Verhalten in Stichpunkten auch noch einmal nachlesen, falls die Schutzpaten einmal nicht sofort selber für ein Kind da sein können.