Eine Schule zum Wohlfühlen

Die Arbeiten an der neuen Sporthalle sind so gut wie abgeschlossen.
 
Großzügiges Raumkonzept: Die Galerie kann als Pausenraum aber auch für Ausstellungen und anderes mehr genutzt werden.
Großburgwedel (bs). „Da möchte man doch glatt noch mal wieder Schüler werden“, so die einhellig Meinung aller Teilnehmer, nach einem ersten Rundgang durch den Neubau des SEK I-Traktes des Gymnasiums und der dazugehörigen Turnhalle.
Mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, der ausführenden Baufirma Depenbrock sowie dem künftigen Hausherrn Robert Baberske, Schulleiter des Gymnasiums, besichtigte Bürgermeister Axel Düker am Dienstag den Baufortschritt der größten Investitionsmaßnahme der Stadt Burgwedel.
16 Millionen Euro sind für den Neubau auf dem ehemaligen Sportgelände des Gymnasiums Großburgwedel veranschlagt, dazu kommen noch einmal 2,6 Millionen für die Außenanlagen. Der neue Trakt für die Jahrgangsstufen 5 bis 10 bietet auf drei Etagen Platz für rund 600 Schüler. Neben den 30 Klassenzimmern zählen sogenannte Homebases, je zwei pro Ebene sowie eine Galerie pro Ebene zu den Highlights.
Auch in punkto Ausstattung lassen die großzügigen 80 Quadratmeter großen Klassenräume kaum Wünsche offen. Abschließbare Einbauschränke für die Schüler sowie für Laptopwagen und weitere Unterrichtsmaterialien, dazu noch eine kleine Küchenecke. Darüber hinaus Beamer an den Decken, interaktive Whiteboards und eine optimierte WLAN-Abdeckung.
Die Homebases dienen dem jeweiligen Jahrgang als Aufenthaltsbereiche zum Chillen, können aber auch für separate Unterrichtseinheiten genutzt werden.
Die Ausstattung ist dem Alter der Schüler angepasst und wurde in Zusammenarbeit mit Lehrern, Schülern und dem Planungsbüro entwickelt. „So wird beispielsweise die Homebase der 5. Klassen auch mit Matten zum Toben, die der 9. und 10. Klassen mit gemütlichen Sitzmöbeln und Arbeitsplatzbereichen ausgestattet werden“, erläuterte Schulleiter Robert Baberske. „Einfach großartig, davon hätte ich in meiner Schulzeit geträumt“, bewunderte Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller den rund 120 Quadratmeter großen lichtdurchfluteten Aufenthaltsraum.
Zusätzlich zu den Klassenräumen und den Homebases ist der Verbindungsgang zwischen den Jahrgangsstufen als Galerie nutzbar. „Beide Treppenhäuser sind als Fluchtwege ausreichend, sodass die Galerie nicht nur als Pausenraum, sondern auch für kleine Ausstellungen und als Treffpunkt für die Schüler genutzt werden kann“, führte Bürgermeister Axel Düker aus.
„Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit der Firma Depenbrock mit Politik und Verwaltung der Stadt Burgwedel liegen wir nicht nur ausgezeichnet im Zeitplan, wir liegen voraussichtlich nach Abschluss aller Arbeiten sogar noch 110.000 bis 400.000 Euro unter der veranschlagten Gesamtsumme“, so der Bürgermeister.
So habe die Umplanung der Außenbereiche ganz erheblich zur Kostensenkung beigetragen. Ein Teil der Einsparungen sei jedoch in unvorhergesehene, zwingend notwendige Baumaßnahmen sowie in zusätzliche Leistungen sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich geflossen.
Das Gesamtvorhaben liegt voll im Zeitplan, die Bauarbeiten in der neuen Sporthalle sind sogar so gut wie abgeschlossen. „Die Schlüsselübergabe ist für den ersten 1. Juli geplant und pünktlich zum Schulstart am 1. September können dann die Schüler der Sekundarstufe I den Neubau mit Leben füllen“, freut sich Axel Düker.