Ein Weg hätte ihm gefallen ...

Ortsbrandmeister Carsten Rüdiger (links) und Großburgwedels Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller enthüllten das neue Straßenschild.

Wilhelm-Hanebuth-Weg im Neubaugebiet Pöttcherteich eingeweiht

Von Birgit Schröder

GROSSBURGWEDEL . Im Mai 2014, nur wenige Monate nach dem Wegzug aus seiner Heimat, verstarb Wilhelm Hanebuth, der als Ortsbürgermeister von 1974-1991 die Entwicklung Großburgwedels prägte. Neben dieser kommunalpolitschen Aufgabe hinaus bekleidete Hanebuth von 1960 bis 1985 auch noch das Amt des Gemeindebrandmeisters bzw. Ortsbrandmeisters.
Nun trägt eine neue Straße in Großburgwedel seinen Namen: Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller und Ortsbrandmeister Carsten Rüdiger enthüllten am Sonntag das neue Straßenschild im Neubaugebiet Pöttcherteich.
„Lieber Wilhelm, Du hast es mehr als verdient, dass eine Straße Deinen Namen trägt ... und damit auch den nachfolgenden Generationen Dein großes ehrenamtliches Engagement vor Augen geführt wird“, erklärte Rolf Fortmüller mit Blick in den Himmel und ergänzte schmunzelnd „ … dass es ein Weg und keine Straße ist, hätte Dir in Deiner Bescheidenheit ganz besonders gefallen“!
Wilhelm Hanebuth war ein Großburgwedeler Urgestein, der die jüngere Entwicklung von Burgwedels Metropole stark geprägt hat.
Er war ein Vierteljahrhundert von 1960 bis 1985 Ortsbrandmeister, leitete die politischen Geschicke 17 Jahre lang als Ortsbürgermeister. Wilhelm Hanebuth gehörte der CDU an, war Mitglied in Schützenverein und Heimatbund. Er rief die jährlichen Seniorenadventsfeiern des Ortsrates ins Leben, sammelte alles Erreichbare an Unterlagen und historischen Dingen mit Bezug zu Großburgwedel und gab seine Erinnerungen gern bei den Veranstaltungen des Heimatbundes zum Besten. Bereits zu Lebzeiten bekam Hanebuth viele Auszeichnungen, so auch das Bundesverdienstkreuz.
„Respekt vor dieser Lebensleistung und ein großes Dankeschön für all das Geleistete“, würdigte Rolf Fortmüller abschließend.