Ein Traum rückt näher

Bald sollen auf dem Domfrontplatz Wasserspiele als attraktiver Blickfang entstehen. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Drei Entwürfe für Wasserspiele auf dem Domfrontplatz

Von Bettina Garms-Polatschek

BURGWEDEL. Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss (BPU) der Stadt Burgwedel befasste sich auf seiner Sitzung am Donnerstagabend mit einer Herzensangelegenheit des Ortsrates Großburgwedel.
Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller berichtete hocherfreut über die große Resonanz auf die Spendensammlung für die Wasserspiele auf dem Domfrontplatz. Knapp siebzigtausend Euro von dreißig Spendern konnten innerhalb eines Jahres für die Verwirklichung des Projektes generiert werden. Hinzu kommen dreißigtausend Euro aus Haushaltsmitteln, die bereits 2012 dafür eingestellt wurden.
Der beauftragte Landschaftsarchitekt Andreas Ackermann hatte mit seinem Team drei Varianten für die Wasserspiele entworfen, die er in der Sitzung vorstellte. Die ersten Entwürfe unterscheiden sich im Wesentlichen durch Anzahl und Anordnung der Düsen, die im Boden eingelassen sind. In punkto Technik kann die bereits vorhandene Infrastruktur mit Zisterne und Ablaufrinne genutzt werden, da diese mit dem Bau des Domfrontplatzes vor acht Jahren bereits vorgesehen wurden. Die vorhandenen hellen Bodenplatten aus Granit werden für den Bau der Wasserspiele ebenfalls verwendet. Daher hinge die Höhe der Kosten vor allem von der Anzahl der Pumpenelemente und der Art der Ausstattung ab, sodass man sich im Rahmen der veranschlagten hunderttausend Euro bewegen werde, erläuterte Ackermann.
Das Gremium geriet ein wenig ins Schwärmen, als es um die verschiedenen Möglichkeiten des Betriebes ging. So könne man bei einem Besuch der Delegation aus Domfront die Wasserspiele in den französischen Nationalfarben illuminieren, gegebenenfalls auch mit musikalischer Untermalung. Bevor es so weit ist, muss erst über die vorgestellten Varianten beraten und entsprechende Beschlüsse sowie eine Ausschreibung auf den Weg gebracht werden. In einem Punkt sind sich Ortsrat, Fachausschuss und der befragte Domfront-Verein schon jetzt einig geworden. „Der Brunnen soll ebenerdig gebaut werden“, ließ Fortmüller wissen. Die Vorteile liegen auf der Hand, da so ohne weiteres die Fläche der Wasserspiele abgedeckt und an den Markttagen genutzt werden kann. Mittels einer Software können außerdem Betriebszeiten, Anordnung und Farben der Wasserstrahlen programmiert werden. Fünf Abfolgen werden mit dem System geliefert, weitere können individuell an die Nutzung des Domfront-Platzes angepasst werden.
„Wir versprechen uns davon einen attraktiven Blickfang im Ort, der die Menschen anzieht und auch für die Kinder etwas bietet“, so Fortmüller.