„Ein Platz nur für uns!“

Der Kirchhorster Ortsbürgermeister Herbert Löffler freut sich mit v.l. Vincent, Justin und Raphael über den gelungenen Unterstand.

Kirchhorster Jugendliche freuen sich über neuen Treffpunkt auf dem Bolzplatz Moorstraße

VON DANA NOLL

KIRCHHORST. Ab sofort können sich Kinder und vor allem Jugendliche über eine moderne,  gemütliche und vor allem überdachte Sitzgelegenheit auf dem Bolzplatz am Ende der Moorstraße in Kirchhorst freuen. Diese wurde am vergangenen Donnerstagnachmittag u.a. von Ortsbürgermeister Herbert Löffler, Jugendpfleger Thomas Jüngst, Ina Krause von der Abteilung Umwelt und Grün sowie Vertretern aus dem Ortsrat offiziell eingeweiht. Hauptakteure waren aber drei Kirchhorster Jungen, die die neue Sitzgelegenheit gleich mal für eine kurze Pause zwischen dem Bolzen testeten und mit „Daumen hoch“ bewerteten.
In Zukunft sollen hier Kinder und Jugendliche nicht nur zwischen dem Fußball spielen eine Sitzgelegenheit vorfinden, sondern auch einen neuen Treffpunkt, in dem sie „abhängen können, chillen oder einfach mal nur unter sich sein können“, erklärt Ortsbürgermeister Herbert Löffler.
Der Treffpunkt wurde bereits im Juni 2018 im Rahmen des Dorfentwicklungsplanes ins Gespräch gebracht. Seinerzeit wurden die Jugendlichen nach ihren Wünschen und Bedürfnissen gefragt. Ganz oben auf der Wunschliste: Ein Bolzplatz mit Treffpunkt. Zum Ende 2018 wurde der Vorschlag dann in den Haushalt eingebracht und schließlich im Dezember 2018 im Rat genehmigt. Im Februar letzten Jahres starteten dann die Ausschreibungen sowie anschließend die Baumaßnahmen, Ende November 2019 war der überdachte Sitzbereich - nach DIN Norm und TÜV geprüft - fertig gestellt. Insgesamt wurden etwa 6.000 Euro in das Projekt investiert.
„Wir sind gespannt, ob die Jugendlichen diesen Treffpunkt nun auch annehmen“, so Herbert Löffler. Zudem soll dieser auch den Brennpunkt rund um die Sporthalle der Grundschule entschärfen. Hier war es häufig zu Diskussionen mit den Anwohnern gekommen. „Hier, etwas weiter draußen, haben die Jugendlichen einen Platz nun ganz für sich. Wenn das gut angenommen wird, sind Erweiterungen zum Beispiel in Form von Basketballkörben denkbar“, so Löffler weiter.
„Einmal wöchentlich fährt der Baubetriebshof alle öffentlichen Bolzplätze - insgesamt 11 in Isernhagen – ab, um die Mülleimer zu leeren und nach dem rechten zu schauen“, erklärt Ina Krause die Pflege des Platzes, „Ansonsten werden die Jugendlichen eigenverantwortlich für Sauberkeit und Ordnung auf dem Platz sowie dem Unterstand sorgen“, ergänzt Thomas Jüngst.