Ein Markt der Künste

Wunderschöne Glaskunst von Inka Dybus.

KIB begeisterte Besucher und Aussteller gleichermaßen

Großburgwedel (bs). Das aufwendige von Kalle Schridde entwickelte Hygienekonzept machte es möglich: zum Wahlsonntag wurde der Rathauspark in Großburgwedel zum großen Kunstmarkt. Nach der Premiere im vergangenen Jahr fand damit Corona-bedingt bereits zum zweiten Mal „Kunst in Bewegung“ nicht auf die Ortschaften verteilt, sondern an einem zentralen Platz statt.
Wenn auch der leichte Nieselregen beim frühmorgendlichen Aufbau tiefe Sorgenfalten bei den Ausstellern und dem Organisationsteam Kalle Schridde, Elke Seitz und Maria Hausknecht hervorrief, so hatte Petrus doch ein Einsehen und lockte den Rest des Tages die Besucher mit einem Wolken-Sonne-Mix in den Park. Ein geführter Rundweg mit kontrolliertem Ein- und Auslass gab allen Beteiligten die Sicherheit einer entspannten Veranstaltung.
Mehr als 30 Kreative hatten sich auf das Wagnis und den großen Aufwand einer eintägigen Ausstellung unter freiem Himmel eingelassen. Gerade für die Malerinnen und Maler, die sich um ihre Bilder sorgten, ein nicht unerhebliches Risiko. Doch die positive Resonanz der zahlreichen Besucher, die den ganzen Tag über in einem nicht verebbenden Strom den geführten „Kunst-Parcours“ beschritten, machte die Mühe wett.
Schließlich waren die meisten Künstler in der Pandemie ausgesprochen kreativ gewesen und so gab es zahlreiche neue Werke zu bewundern. Ob edler Schmuck, aufsehenerregende Holzskulpturen, Malerei in allen Facetten, vielschichtiges Kunsthandwerk und nicht zuletzt der erste „fahrbare Strandkorb“ – das Angebot und auch das Interesse der Besucher war viel-fältig. Die Aussteller genossen dabei nicht nur fachkompetente Gespräche, sondern freuten sich auch darüber, dass das ein oder andere Werk den Besitzer wechselte.