E-Prämie hat sich leicht erholt

Großburgwedel (r/bs). Nach einem schwachen Start im Januar zeigt sich die Innovationsprämie für die Förderung der Elektromobilität leicht erholt. 4.107 (Vormonat: 3.662) Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zeigen nach Auffassung von Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, dennoch die Unsicherheiten über die zukünftigen Regelungen der Förderung, insbesondere für Plug-in-Hybride.
Die Monatsbilanz Februar weise 2.639 (Vormonat: 2.274) Prämien für reine batteriebetriebene Fahrzeuge (BEV) und 1.468 (Vormonat: 1.388) Boni für Plug-in-Hybride (PHEV) aus.
Bley teilte in diesem Zusammenhang mit, dass die meisten Elektrofahrzeuge nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums im bevölkerungsstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen gefördert wurden, nämlich rund 252.000. In Bayern seien es knapp 184.000 und in Baden-Württemberg gut 180.000 gewesen.
In allen fünf ostdeutschen Bundesländern zusammen seien es knapp 88.000 Fahrzeuge gewesen. In Niedersachsen allein habe man „gut 100.000 Anträge“ mit einer Förderung von insgesamt circa 480 Millionen Euro bilanziert.