„Durchweg positive Resonanz“

Das neue Polizei Infomobil machte auch Station in Wettmar: Polizeioberkommissarin Stefanie Eckler (v.l.) und Polizeihauptkommissar Uwe Bollbach beraten Hartmut Weisner, der mit seinem Enkel die Gelegenheit nutzte, sich sozusagen vor der eigenen Haustür zu informieren.

Infomobil der Polizei tourte durch die Kommunen

Burgwedel/Isernhagen (bs). „Wir freuen uns über die durchweg positive Resonanz“, bilanziert Polizeihauptkommissar Uwe Bollbach nach zwei Tagen mit dem neuen Polizei-Infomobil. An 15 Standorten in der Gemeinde Isernhagen und der Stadt Burgwedel hatte das Mobil Station gemacht, um Fragen der Bürger zu beantworten und Informationsmaterial auszugeben.
Besonders in Isernhagen sei der Zulauf hoch gewesen. Glücklicherweise waren am ersten Tag mit Ralf Henneberg, zuständig für Seniorenangelegenheiten in der Gemeinde Isernhagen, Kontaktbeamtin Antje Schneider, Polizeioberkommissarin Stefanie Eckler und Polizeihauptkommissar Uwe Bollbach insgesamt vier Ansprechpartner vor Ort, um allen Interessierten Auskunft erteilen zu können. In der Stadt Burgwedel waren die Polizeibeamten dann nur zu zweit unterwegs. Im Mittelpunkt des Interesses standen in beiden Kommunen der neue Dienstausweis sowie die Themen Schockanrufe, Enkeltrick und Fragen zur Sicherheit zu Hause.
„Besonders häufig wollten die Besucher unseren neuen Dienstausweis sehen“, berichtet Uwe Bollbach. Auch in Wettmar am Feuerwehrhaus war dies die erste Frage von Hartmut Weisner, der mit seinem zweijährigen Enkel Emilio die Gelegenheit nutzte, sich vor Ort bei der Polizei zu informieren.
„Es ist doch wichtig zu wissen, wie der neue Polizeiausweis jetzt aussieht“, begründet Wiesner sein Anliegen. „Allerdings kommt ein Dienstausweis bei Betrügern eher selten zum Einsatz“, erklärt Uwe Bollbach. „Über die schockierenden Informationen, die bei den Enkeltricks im Mittelpunkt stehen, wird massiver Druck auf die Menschen ausgeübt. Der Schock sorgt für einen riesen Adrenalinschub, der das Gehirn außer Funktion setzen kann. Die Sorge um den Angehörigen überdeckt alle Bedenken“, beschreibt Uwe Bollbach das Vorgehen der Betrüger. Bei den leisesten Zweifeln, immer erst die Familie informieren, rät der Präventionsfachmann und drückte Hartmut Weisner vorsichtshalber entsprechendes Informationsmaterial in die Hand.
Insgesamt 85 Haltestellen fährt das Polizei-Infomobil in den nächsten zwei Wochen noch an. „Wenn nur ein Einziger aufgrund unserer Beratung nicht Opfer eines Betrügers wird, dann hat sich der Einsatz schon gelohnt“, sind sich Stefanie Eckler und Uwe Bollbach einig.