DRK-Schulsanitäter testen in Bremen ihre Fähigkeiten

Auch die Versorgung kleiner Schnittverletzungen stand beim Wettbewerb „Hand aufs Herz“ auf dem Programm. (Foto: DRK)

Teilnahme am SchulSanitätsDienst-Wettbewerb »Hand aufs Herz«

BURGWEDEL/BREMEN (r/bs). Ende Juni war es wieder soweit: Der alljährliche, norddeutsche Wettbewerb für Schulsanitätsdienste fand in Bremen statt.
180 Teams wollten in den Kategorien Laienhelfer und Schulsanitäter ihre Fähigkeiten testen. Auch Schulsanitäter vom Gymnasium Großburgwedel stellten sich den fünf Fallbeispielen, die jeweils in fünf Minuten im Team gelöst werden sollten. So war schnell und umsichtig zu agieren, nachdem jemand plötzlich bei einem Waldlauf regungslos aufgefunden wurde oder aber sich ein Mitschüler bei einem Grillabend mit der Klasse durch eine Stichflamme schwer am Arm verletzte.
Das Team aus Großburgwedel setzte sich dieses Jahr aus Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrganges zusammen, die erst im September 2012 ihre Ausbildung begonnen hatten. Entsprechend groß war das Lampenfieber. Aber nach anfänglichen Unsicherheiten fanden sich Simon Groß, Philip Sloot, Sophie Drangmeister, Sophie Riedel und Leonie Pysall gut in ihren Rollen zurecht und lösten alle ihnen gestellten Aufgaben vorbildlich. Mit nur zehn Punkten zum Sieger in der Kategorie „Laien" erreichten sie mit insgesamt 92 Punkten einen hervorragenden 8. Platz.
Nach dem gelungenen Auftakt konnten sich die Großburgwedeler bei den Ausstellern in Halle sechs umsehen und sogar an einer Erste-Hilfe-Rallye teilnehmen, hier galt es, verschiedene Bereiche der Ersten-Hilfe und der Prävention zu erkunden. Neben einem Überschlagsimulator konnten die Schüler auch Rettungsübungen der Berufsfeuerwehr Bremen und einer Hundestaffel beobachten. Auf besonders großes Interesse stießen bei den Jungen und Mädchen die beiden Rettungshubschrauber (Christoph 6 und DRF Luftrettung), die beide in Bremen stationiert sind.
Glücklich und ein bisschen angespornt dadurch, dass es nicht ganz zu einem Platz unter den ersten Sieben reichte, stellten Großburgwedeler Schulsanitäter fest, dass sie nächstes Jahr wieder dabei sein wollen, dann in der Gruppe der ”Profiretter“.