Dorfplatz Fuhrberg jetzt auch offiziell eingeweiht

Groß war das Interesse der Fuhrberger gestern Vormittag: Etwa 50 Mitbürgerinnen und Mitbürger waren gekommen, um an der offiziellen Einweihung des umgestalteten Platzes teilzunehmen. (Foto: Hans Hermann Schröder)

„Haben uns bemüht, die Ortsmitte ansehnlicher zu gestalten“

FUHRBERG (hhs). Es war ein Betrieb wie selten zu früher Stunde gestern in der Ortsmitte Fuhrberg: Gegen 9.00 Uhr hatten sich etwa 50 Einwohnerinnen und Einwohner auf dem Platz ohne Namen eingefunden, auf dem immer dienstags der Markt statt findet. Die namenlose Zeit ist jetzt ein für alle Mal vorüber, er heißt jetzt „Dorfplatz“, nachdem am Ende der offiziellen Einweihung ein entsprechendes Schild von Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt enthüllt wurde.
Ortsbürgermeister Heiner Neddermeyer und Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt hatten zu dieser kleinen Zeremonie eingeladen. Der Bürgermeister der Stadt erinnerte in seiner kurzen Rede zunächst daran, dass die Entscheidung zur Umgestaltung des Platzes schon 2006 gefallen sei. Auslöser war die Einrichtung des Wochenmarkte. Das Planungsziel sei die Steigerung der Attraktivität der Anlage gewesen, um dem Markt mit besten Voraussetzungen zu versehen. „Wir wollten alle, dass die Ortsmitte Fuhrbergs auch optisch ansehnlicher wird“, so Dr. Hoppenstedt.
72.000 Euro habe die Umbaumaßnahme insgesamt gekostet. Die Stadt habe bei der neuen Treppe hinunter zur Post noch ein bisschen nach gelegt. Sein ausdrücklicher Dank ging an den Architekten, den Ortsbürgermeister, den Ortsrat Fuhrberg und an den Umweltkoordinator der Stadt Burgwedel, Malte Schubert, in dessen Händen die Umgestaltung der Anlage lag. Dr. Hendrik Hoppenstedt hob abschließend die Beteiligung der Fuhrberger Bürgerinnen und Bürger hervor, die vom Ortsrat in der Planungsphase mit großem Erfolg angestrebt worden sei. Man habe sich bemüht, diese Wünsche weitestgehend umzusetzen. „Wir wären ja auch mit dem Klammerbeutel gepudert, hätten wir das nicht getan“, so der Bürgermeister.
Ortsbürgermeister Heiner Neddermeyer griff diesen Gedanken auf und sagte, auf der Grundlage der Ideen sei ein sehr schöner Dorfplatz entstanden. „So wie er jetzt aussieht, können wir vollkommen zufrieden sein“. Sein Dank ging ebenfalls an den Architekten und den Umweltkoordinator. Beide erhielten Fuhrberger Honig, den sie sich jetzt auf der Zunge zergehen lassen können.
Dann ging es an die Enthüllung des neuen Schildes am Eingang des Markts: „Dorfplatz“ ist darauf nun zu lesen und damit ist die Zeit der Umschreibungen nun endgültig vorbei, kein „... vor der ehemaligen Kreissparkasse“ oder „... vor der ehemaligen Arztpraxis“ mehr, einfach nur klar und deutlich: Dorfplatz. Dann lud Dr. Hendrik Hoppenstedt alle Anwesenden, Marktbesucher wie Offizielle ein in den Jugendtreff. Dort hatte er Kaffee und Kuchen für die Besucher vorbereiten lassen, genau das richtige gegen die feuchten und kühlen Temperaturen an diesem wunderschönen Herbstmorgen.