Diskussion um Kösterweg

Der Pflasterstreifen zwischen den Absperrungen soll wieder entfernt und durch eine Grünfläche ersetzt werden.

Stadt will neuen Pflasterstreifen wieder entfernen - Einbahnstraßenregelung soll für mehr Sicherheit sorgen

WETTMAR (bgp). Die neu gestaltete Einmündung an der Hauptstraße zum Kösterweg sorgte in Wettmar für Diskussionen. Die vormalige Grünfläche entlang des westlich gelegenen Grundstücks war im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Hauptstraße umgestaltet worden. Die Stadt Burgwedel hatte dazu einen breiten Pflasterstreifen verlegen lassen. „Das hat für Irritation gesorgt“, erklärte Bauamtsmitarbeiter Malte Zurek. Der Streifen sei Parkfläche und kein Gehweg, wie von vielen angenommen. Darüber gab es Uneinigkeit, denn viele wähnten die dort abgestellten Fahrzeuge unrechtmäßig abgestellt.
Der Unmut im Dorf führte soweit, dass die umgestaltete Einmündung am Kösterweg als „Sachstandsbericht“ auf der Tagesordnung der Wettmarer Ortsratssitzung landete. Malte Zurek vertrat am Montagabend Bauamtsleiter Oliver Götze, der eigentlich persönlich kommen wollte, jedoch terminlich verhindert war. Der Mitarbeiter räumte in der Sitzung einen „Fehler der Stadtverwaltung“ ein und kündigte an, dass kurzfristig die Pflasterung an der erwähnten Stelle wieder entfernt und durch einen Grünstreifen, eventuell mit Bepflanzung, ersetzt werden soll. An der Grünfläche soll auf Antrag des Ortsrates auch eine Parkbank aufgestellt werden.
Zukünftig soll der Kösterweg als Einbahnstraße ausgewiesen werden, sodass die Einfahrt von der Hauptstraße aus nicht mehr möglich ist. „Das ist mit der Feuerwehr abgestimmt“, erklärte Zurek. Die Feuerwehr habe die Einbahnstraßenregelung begrüßt, da im Kösterweg kein Begegnungsverkehr mehr stattfinden werde und sich zudem die Parksituation entschärfe. Als „hauptsächlicher Schulverkehrsweg für den nördlichen Teil der Ortschaft Wettmar“ werde gleichzeitig noch mehr Sicherheit gewährleistet. Radfahrende dürfen die Einbahnstraße laut Zurek auch in beide Richtungen befahren.
Mittel- bis langfristig sei geplant, den zurzeit noch sehr schmalen Gehweg auf der östlichen Seite zu verbreitern und in dem Bereich Parkflächen ebenso wie Grünstreifen vorzusehen und auszubauen. Denkbar seien auch Parkverbote auf einer Straßenseite. Welche das sein soll, werde noch entschieden, so der Bauamtsmitarbeiter. Die Maßnahmen sollen allerdings erst erfolgen, wenn „das neue Beitragsverfahren der wiederkehrenden Beiträge eingeführt ist“, ließ Malte Zurek wissen.