Die Weichen sind gestellt

Ortsbrandmeister Walter Sonnefeld steht an der Großburgwedeler Straße und zeigt den Standort, der auch seitens der Feuerwehr erste Wahl für das neue Gerätehaus ist. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Kleinburgwedeler Gerätehaus soll an der Großburgwedeler Straße gebaut werden

Von Bettina Garms-Polatschek

KLEINBURGWEDEL. Großes Einvernehmen herrschte am Dienstagabend in der gemeinsamen Sitzung des städtischen Feuerschutzausschusses und des Ortsrates Kleinburgwedel.
Geklärt werden musste die Frage nach einem geeigneten Standort für das neue Kleinburgwedeler Feuerwehrgerätehaus. Einstimmig sprach sich die Runde für die „Großburgwedeler Straße“ (Standort B) aus, an der das Gebäude entstehen soll.
Nach der Abstimmung im Ausschuss und Ortsrat steht nur noch die Zustimmung des Verwaltungsausschusses an, der voraussichtlich am 18. März tagen wird. Sollte dieser sich noch im März für Standort B entscheiden, könnten die baurechtlichen Details unter Dach und Fach gebracht werden und ein Planungsbüro für den Neubau gesucht werden.
Der gewählte Standort ist auch der eindeutige Favorit der Ortsfeuerwehr Kleinburgwedel. Als Alternative kam noch ein Grundstück am Hornweg in Frage, das jedoch einen entscheidenden Nachteil hat. Jeder, der von der Ortsseite aus dorthin gelangen will, muss durch die Bahnunterführung. Diese sei ein regelrechtes „Nadelöhr“, kommentierte Ortsbrandmeister Sonnefeld.
Das treffe nicht nur für die baulichen Gegebenheiten an der engen Durchfahrt zu. Die Erfahrungen mit Starkregen hätten gezeigt, dass sich auf der Straße unter der Bahnunterführung derart viel Wasser gestaut habe und eine Durchfahrt kaum möglich gewesen sei. Gerade für anrückende Rettungskräfte auf dem Weg zum Gerätehaus und ausrückende Feuerwehrfahrzeuge könne das „zu Problemen führen“, so Sonnefeld.
Untermauert wird der Favorit durch das Gutachten des Fachunternehmens Forplan, dessen Kriterien den Standort an der Großburgwedeler Straße als bessere Wahl herausgestellt haben. Das im Zentrum des Ortes gelegene bestehende Feuerwehrgerätehaus ist schnell und gut erreichbar, das soll auch am neuen Standort gewährleistet werden. Die Forplan-Analyse ergab eine Zeit von 1,3 Minuten, innerhalb derer 18 Einsatzkräfte am Standort B sein könnten, während sie an Standort A erst 0,4 Minuten später einrücken würden.
Der Neubau wird voraussichtlich im kommenden Jahr starten, 400.000 Euro sind im diesjährigen Haushalt für dessen Planung eingestellt. Im Haushaltsplan für das Jahr 2020 sollen 2 Millionen Euro veranschlagt werden.