Die St. Marcus-Kirche erstrahlt

Die St. Marcus-Kirche wird von zwei Scheinwerfern angestrahlt.

60 Sponsoren finanzierten die Beleuchtung der St. Marcus-Kirche

WETTMAR (bs). „Wunderbar”, so die einhellige Meinung der Festgottesdienstbesucher beim Anblick der von zwei Strahlern erleuchteten St. Marcus-Kirche in Wettmar.
Ermöglicht hat diesen schönen Anblick das ehrenamtliche Engagement von Klaus Schupke und Thea Wattenberg, Mitglied im Kirchenvorstand. Bei einem Spaziergang durch den Ort waren Klaus Schupke die vielen angestrahlten Gebäude ins Auge gefallen und so entstand die Idee, auch die schöne St. Marcus-Kirche abends in Licht zu tauchen.
Eine tatkräftige Mitstreiterin fand Klaus Schupke in Thea Wattenberg: Damit war das Projekt „St. Marcus soll strahlen“ geboren. Nachdem sich auch Pastorin Reni Kruckemeyer-Zettel von der Idee begeistert zeigte, stand die Frage der Finanzierung im Raum. Es darf der Kirchengemeinde kein Geld kosten, war die einzige Bedingung, die Reni Kruckemeyer-Zettel dem Projekt mit auf den Weg gegeben hatte. Kein Grund für Klaus Schupke und Thea Wattenberg aufzugeben.
Es wurden Bettelbriefe geschrieben und Flyer verteilt, in denen für Idee geworben wurde. Innerhalb nur weniger Monate waren die erforderlichen 5000 Euro zusammengekommen. „Die privaten Spenden reichten von 3 bis 500 Euro und auch der Ortsrat Wettmar steuerte 1000 Euro dazu“, berichtete Klaus Schupke.
Den Rest der erforderlichen Gesamtsumme von 5000 Euro, insgesamt 900 Euro, spendete die IWU (Interessengemeinschaft Wettmarer Unternehmen). „Durch den von Verkauf von Tombola-Losen beim Einweihungsfest der Hauptstraße haben wir 650 Euro erwirtschaftet und dann haben die Zahnärzte Michaela Ritter und Oliver Scheems noch den Erlös aus ihrem Waffelverkauf zum gleichen Anlass beigesteuert“, erklärte Björn Reschke von der IWU bei der Übergabe der Spende.