Die ersten sieben Krippenkinder sind schon da

Gertrud Madaus (rechts) erläuterte die Einrichtung und den Tagesablauf in der Kinderkrippe. (Foto: Renate Tiffe)

Anbau der Kita Wettmar wird nach den Sommerferien eingeweiht

WETTMAR (ti). In der Reihe  der Ferienveranstaltungen der SPD „Burgwedel entdecken“ stand am vergangenen Samstag die Kindertagesstätte in Wettmar, die größte in Burgwedel, auf dem Programm. 100 Kindergartenkinder, 40 Hortkinder werden dort betreut. Dazu wurden 15 Krippenplätze geschaffen, von denen zur Zeit sieben belegt sind. Naturgemäß war das Hauptinteresse der Besucher auf den erst im April fertiggestellten Anbau für die Ein- bis Dreijährigen gerichtet, der nach den Sommerferien offiziell eingeweiht werden soll. Dann werden auch weitere Kinder aufgenommen.
Auf einer Fläche von 242 Quadratmetern sind großzügige, lichte Räume für die Allerjüngsten entstanden, konzipiert für 15 Kleinkinder von denen allerdings nur sieben im Alter zwischen ein und zwei Jahren aufgenommen werden sollen. Ein Wickelraum mit einer Riesen-Wickelkommode – inklusive geräumigem Waschbecken und integrierter Treppe – gehören dazu und ein geschützter Außenbereich. Gertrud Madaus, die Leiterin der Kindertagesstätte, spricht mit Begeisterung von dem Zuwachs. Ein ganz neues Feld habe sich aufgetan mit einer speziellen Ausbildung in Kleinkind-Pädagogik für die drei Erzieherinnen. Zuerst seien die Mütter dabei gewesen, vor allem auch beim Wickeln,  dann hielten sie sich immer weiter im Hintergrund. Innerhalb von zwei bis drei Wochen hätten sich die Kinder eingewöhnt. „Die Arbeit macht viel Freude und wir erleben schon Fortschritte bei den Kleinen“, so Frau Madaus. Die größeren Kinder guckten gern nach den „Hummeln“, wie die Krippengruppe genannt wird. Die Anbindung an die Gruppen sei gewährleistet. Von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr dauert die Betreuungszeit.
Im Anbau ist jetzt auch der Personalraum für die 20 Mitarbeiterinnen der Kita eingerichtet. Es habe sich sehr viel verändert seit der Kindergarten 1992 in Betrieb genommen wurde, berichtet die Leiterin. Die wachsende Kinderzahl in Wettmar habe immer wieder Umbauten  erforderlich gemacht. In vier gut ausgestatteten Gruppenräumen  mit Podesten in der 2. Ebene können sich jeweils 25 Kinder wohlfühlen. Dazu kommt das große Außengelände (auf dem die Bäume allerdings wegen des kargen Bodens noch nicht zu den gewünschten Schattenspendern herangewachsen sind). In der Küche – auch mit Kinderkochkojen – wird ab August eine Küchenkraft tätig sein. In der zentralen Halle treffen sich die Gruppen einmal in der Woche zum Morgenkreis. Sie ist zugleich Ausstellungsraum für größere selbst geschaffene Projekte und Veranstaltungsraum. In dieser Kindertagesstätte wird viel Musik gemacht. Bei Feiern wird das Gelernte gern vorgespielt.
Mit den Jahren hat sich die Kita Wettmar zu einem Gebäudekomplex entwickelt. Ein Extra-Gebäude ist für den Hort entstanden, in dem die Grundschulkinder von 11.30 Uhr bis 17.00 Uhr unterkommen. Das Mittagessen dort wird von der Küche in der Ganztagsschule geliefert, im Gegensatz zur Kita, die das Essen aus der Pestalozzi-Stiftung bezieht. Die Schularbeiten werden während der Hortzeit begleitet, korrigiert werden sie zu Hause von den Eltern.
Zur Zeit laufen Kita und Hort auf Sparflamme. 50 bis 60 Kinder haben in der Ferienzeit das Feld für sich.