Die Bohrarbeiten beginnen

Die vorbereitenden Arbeiten an der Gasförderanlage in Kleinburgwedel sind abgeschlossen. Nun kann mit dem Austausch der Fördertechnik begonnen werden.

Vorbereitungen an der Gasstation „Fuhrberg E1“ sind abgeschlossen

KLEINBURGWEDEL (bs). Die Vorbereitungen sind abgeschlossen: An der Gasstation „Fuhrberg E1“ in Kleinburgwedel kann der Austausch der Fördertechnik beginnen. Am Mittwoch hatte eine Abnahme des Bohrturms stattgefunden, gewissermaßen eine Sicherheitsüberprüfung. Darüber hinaus sind auf dem Gelände inzwischen Container aufgebaut worden, die unter anderem Räumlichkeiten für die Mitarbeiter beinhalten.
„Damit können wir mit den Arbeiten beginnen“, kündigte Klaus Torp, Unternehmenssprecher von Exxon Mobil,  nun einen schnellen Start an. In zwei Schritten werden die Arbeiten erfolgen. Zunächst muss das alte Förderrohr, dass senkrecht bis in 1.800 Meter Tiefe reicht, vollständig wieder ans Tageslicht kommen. Dies wird mit dem Bohrturm geschehen. „Es sind immerhin 180 einzelne Rohre von zehn Meter Länge, die allesamt miteinander verschraubt sind“, erklärt Torp das Vorgehen. Eins nach dem anderen komme nun wieder aus der Erde. Wenn diese Arbeit abgeschlossen ist, wird das neue Rohr eingebaut. Auch hierbei müssen alle zehn-Meter-Enden wieder zusammengeschraubt werden. In sieben Wochen, so die Planungen, sollen diese Arbeiten beendet sein.
„Die Arbeiten werden täglich von morgens um 6.00 bis abends um 22.00 Uhr dauern“, erklärte Klaus Torp. Die gesetzlichen Vorschriften der Grenzwerte für Lärm würden eingehalten, sagt er. „Wir wollen, dass unsere Nachbarn so wenig wie möglich davon beeinträchtigt werden“.