Der Lärmschutzwall steht

Um die Anwohner vor Lärm zu schützen, hat ExxonMobil eine 10 Meter hohe mobile Lärmschutzwand errichtet.

Bohrarbeiten an „Fuhrberg E1“ beginnen nach Pfingsten

KLEINBURGWEDEL (bs). Einige riesige 10 Meter hohe mobile Lärmschutzwund ist am Donnerstag an der Erdgasbohrung „Fuhrberg E1“ an der Heidbergstraße in Kleinburgwedel aufgebaut worden.
Damit sind die vorbereitenden Maßnahmen des Unternehmens ExxonMobil für die Instandhaltungsarbeiten an der Erdgasbohrung beendet, die sich wegen Corona-bedingten Lieferverzögerungen von Ersatzteilen ein wenig nach hinten verschoben hatten. Der Abbau der oben gelegenen Anlagenteile sowie die Platzbauarbeiten wurden bereits vor Ostern abgeschlossen.
Der Aufbau der Bohranlage ist für die kommende Woche geplant. Nach Pfingsten beginnen dann die Bohrungen. Dabei geht es in eine Tiefe von 1.800 Metern. Bei den Instandhaltungsmaßnahmen wird der gesamte Förderstrang – d.h. die rund 180 jeweils 10 m langen Förderrohre, die einen Durchmesser von 6 cm haben, mit Hilfe einer Bohranlage ausgetauscht.
Insgesamt werden für die Durchführung voraussichtlich rund sieben Wochen benötigt. In diesem Zeitraum muss phasenweise mit Geräuschemissionen gerechnet werden. Die Arbeiten finden werktags in der Zeit von 6.00 bis 22.00 Uhr statt. „Wir sind bemüht, die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Daher ist auch die mobile Lärmschutzwand errichtet worden“, heißt es von ExxonMobil.
Nach den Instandhaltungsarbeiten bzw. der Wiederinbetriebnahme werden insgesamt rund 100 Mio. Kubikmeter Erdgas in den nächsten 10 Jahren erwartet. Damit könnte man die ca. 20.000 Einwohner der Stadt Burgwedel mit den Mitgliedsgemeinden rund 10 Jahre mit Erdgas versorgen.
Die Erdgasbohrung Fuhrberg E1 hat seit dem Förderbeginn im Jahr 1953 über 650 Millionen Kubikmeter Erdgas gefördert.