„Der Baubeginn ist am 3. Februar“

Roman Machmer (l.) erläuterte die geplanten Baumaßnahmen in Großburgwedel.
 
Die Bushaltestelle am Rhadener Weg soll barrierefrei umgebaut werden.

Region Hannover stellt Baumaßnahmen in Großburgwedel vor – Thönser und Kleinburgwedeler Straße werden saniert

GROSSBURGWEDEL/KLEINBURGWEDEL/THÖNSE (bgp). Die Region Hannover plant für Großburgwedel und die östlich angrenzenden Ortsteile zwei Großbaustellen zur Sanierung der Kreisstraßen von Großburgwedel in Richtung Thönse (K117) und Kleinburgwedel (K118). Der Umbau der Seitenbereiche, die Installation von Ampelanlagen und verschwenkten Inseln zur Geschwindigkeitsreduzierung an den Großburgwedeler Ortseinfahrten aus Richtung der beiden Ortschaften wird Beeinträchtigungen mit sich bringen. Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung stellten Wiebke Schepelmann und Roman Machmer vom Team Infrastruktur der Region Hannover den geplanten Ablauf der Baumaßnahmen vor, die in sechs Abschnitte unterteilt sind. Rund 70 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um dazu Fragen zu stellen oder Bedenken zu äußern.

Am 3. Februar beginnen laut Machmer die Bauarbeiten an der Thönser Straße. So ist geplant, im ersten Bauabschnitt die Gehwege und Rinnen zu erneuern sowie einen Teil der Fahrbahn. „Wir wollen möglichst mit halbseitigen Sperrungen und Ampelanlagen arbeiten, um die Durchfahrt zu gewährleisten“, erklärte Machmer. Auf der Südseite ist ein Fahrradschutzstreifen vorgesehen, auf der Nordseite weisen wegen der geringen Fahrbahnbreite nur Piktogramme auf den Vorrang des Radverkehrs hin, der damit auch in Richtung Innenstadt auf der Fahrbahn geführt wird. Einmündende Straßen werden aufgepflastert und barrierefrei ausgebaut.

K117 zeitweise voll gesperrt

Allerdings sei an der K117 zeitweise eine Vollsperrung erforderlich, so Machmer. In der Ortseinfahrt aus Richtung Thönse wird auf Höhe der Raiffeisen-Genossenschaft ein seitlich verschwenkter sogenannter „Fahrbahnteiler“ gebaut, der die Geschwindigkeit einfahrender Fahrzeuge reduzieren soll und Radfahrern die Querung vom südlichen Schutzstreifen auf den Radweg in Richtung Thönse erleichtern soll. Die Begrenzung der Verkehrsinsel wird in Teilen abgesenkt und ist überfahrbar, damit auch große Fahrzeuge vom Raiffeisen-Gelände problemlos auf die Thönser Straße gelangen können. An der Kreuzung Bruchholzwiesen/Am Flöth wird eine Ampelanlage installiert, die für Fußgänger das sichere Überqueren der Fahrbahn ermöglicht. „Wenn die Bauarbeiten in die Tiefe gehen, kann jedoch kein Verkehr mehr dort vorbeigeleitet werden“, begründete Machmer die bei Anwohnern und Autofahrern unbeliebte Vollsperrung, die in diesem Fall für die Osterferien geplant ist.

Im zweiten und dritten Abschnitt stehen die Gehwege an der Kleinburgwedeler Straße vom Rathaus bis zum Rhadener Weg auf dem Plan. Die vorhandene Querungshilfe auf Höhe des Rhadener Wegs soll zurückgebaut und ein Überweg mit Ampelanlage installiert werden. Im Zuge dessen wird die dortige Bushaltestelle mit einem Hochbord und taktilen Elementen barrierefrei umgebaut, um sicheres Ein- und Aussteigen zu gewährleisten. Nach der Sanierung wird der in Richtung Kleinburgwedel verlaufende Gehweg weiterhin für Radfahrer bis zur Querung am Rhadener Weg freigegeben bleiben. In Richtung Innenstadt ist der Gehweg von Kleinburgwedel aus kommend für Radfahrer nur bis zur Querungshilfe frei, dahinter müssen Radfahrer den Schutzstreifen auf der Fahrbahn nutzen. Der Bau des Fahrbahnteilers erfordert ebenfalls eine Vollsperrung, die für die Sommerferien eingeplant ist. Im vierten und fünften Bauabschnitt wird die Strecke am Mühlenberg saniert. Im Herbst werden noch Restarbeiten durchgeführt, bis Ende November sollen die Baumaßnahmen in den Abschnitten fertig sein. Eine weiträumige Umleitung über benachbarte Ortsteile wird ausgeschildert und mit den Baumaßnahmen an den Ortsdurchfahrten in Thönse und Engensen abgestimmt. Im Hinblick auf die innerörtliche Umfahrung der Baustellen setzen die Planer auf die Ortskenntnis der Verkehrsteilnehmer. Eine Ausschilderung ist dafür nicht vorgesehen.

Während der Bauarbeiten wird es dazu kommen, dass Privatgrundstücke ein bis zwei Tage nicht befahren werden können. „Wir informieren die Anwohner im Vorfeld darüber und sichern die Einfahrten möglichst schnell mit Stahlplatten, damit die Grundstücke wieder befahrbar sind“, teilte Roman Machmer den Besuchern der Veranstaltung mit. Er koordiniert die Bauabläufe und steht den betroffenen Anwohnern auch für Fragen zur Verfügung. Bei Bedarf werden weitere Informationsveranstaltungen durchgeführt, Pläne der Maßnahmen sollen demnächst auf der Webseite der Stadt Burgwedel (www.burgwedel.de) zum Abruf zur Verfügung stehen, so Machmer, der beim Team Infrastruktur der Region Hannover unter der Telefonnummer 05 11/6 16-2 32 13 erreichbar ist.