Den Domfront-Platz ziert wieder ein mächtiger Weihnachtsbaum

Nun ist die prächtige Fichte mit Lichterketten und Baumschmuck versehen. Hier könnte man noch etwas nachbessern. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Die prächtige Fichte ist eine Spende des Forstamts Fuhrberg

GROSSBURGWEDEL (hhs). Es sei wirklich keine einfache Angelegenheit gewesen, so einen prächtigen Weihnachtsbaum zu finden, sagte Jörg Heuer am Donnerstag vergangener Woche, als er den gut zehn Meter hohen Baum zum Domfront-Platz nach Großburgwedel gefahren hatte.
Die Fichte stammt aus dem Tiefenbruch, einem Revierteil des Forstamts Fuhrberg, das diesen Baum in diesem Jahr gespendet hat. Der Baum sah auf dem langen Anhänger liegend gewaltig aus, schaute hinten sogar noch zwei Meter über das Transportgerät hinaus. Fichten gebe es zwar genug im Forstamt, aber sie müssen eben auch dort stehen, wo sie unbeschadet mit einem Schlepper abgefahren werden können.
Den gesamten Vormittag über habe es gedauert, dieses Prachtstück aus dem Bestand heraus zu bugsieren. Es sei Präzisionsarbeit gewesen, die gut 9 Meter hohe Fichte aus dem Wald heraus zu ziehen, ohne an Ästen und Zweigen viel Schaden anzurichten, erklärte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Burgwedel und Landwirt in Fuhrberg das Problem näher. Zwar könnten die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs im Nachhinein noch ein wenig Baumkosmetik betreiben, Löcher in den Stamm bohren und darin unbeschädigte Äste hineinsetzen. Es reiche manchmal aber auch, wenn man die angebrochenen Äste schiene.
Als der Baum dann schließlich von den Mitarbeitern des Bauhofs der Stadt mit schwerem Gerät von dem Hänger gehoben war, musste er noch ein gutes Stück gekürzt werden. Schließlich wurde die Fichte mit dem Kran in die dafür vorgesehene Hülse gehoben, und nun ragt sie stolz in den Himmel. Die Passanten waren beeindruckt. So einen hohen Weihnachtsbaum hat es in der Stadt Burgwedel noch nie gegeben. Man erinnere sich: Als der Domfront Platz vor einigen Jahren fertig gestellt war, hatte Jörg Heuer als Ratsherr der CDU über den ersten, dort aufgestellten Weihnachtsbaum etwas gelästert. Der sei zu klein gewesen angesichts der Bedeutung, die allgemein in der Stadt der Partnerschaft der beiden Städte beigemessen werde. In Fuhrberg gebe es größere Bäume. Im Jahr darauf wurde Heuer beim Wort genommen und daraus ist diese schöne Tradition entsprungen, dass die Fuhrberger CDU für diesen Weihnachtsbaum an exponierter Stelle und von besonderer Bedeutung sorgt, ein Brauch, den man beibehalten sollte.
Unterdessen ist der riesige Großburgwedeler Weihnachtsbaum auch hübsch geschmückt. Eine Lichterkette ziert ihn jetzt, und auch Kugeln, so etwa 20 große Exemplare, schimmern rot und golden vor dem satten Grün des Nadelbaums. Beim Baumschmuck, das fällt dem Betrachter aber auch ins Auge, könnte man noch etwas nachbessern. Große Weihnachtsbäume brauchen einfach etwas mehr an Ausstattung.