Das „Mammobil“ macht am Klinikum Großburgwedel Station

Brustkrebsfrüherkennung: das „Mammobil“ steht noch bis Mitte Juni im Eingangsbereich des Krankenhauses Großburgwedel. (Foto: Kooperationsgemeinschaft Mammographie)

Brustkrebsfrüherkennung erhöht die Heilungschancen

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren, die in Burgwedel leben, sind zur Früherkennung von Brustkrebs in die mobile Screening-Einheit „Mammobil“ eingeladen.
Die fahrbare Untersuchungseinheit, die wie eine Arztpraxis mit Anmeldung,
Warteraum, Umkleidekabinen und Röntgenraum ausgestattet ist, macht noch bis voraussichtlich Mitte Juni Station in Burgwedel – direkt vor dem Klinikum Großburgwedel, Parkplatz Haupteingang, Fuhrberger Str. 8. Geöffnet ist sie montags bis freitags (ausgenommen Feiertage: 17. und 28. Mai), von 8.00 bis 16.15 Uhr.
Die Kosten für die Untersuchung werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen, bei privat versicherten Frauen richtet sich die Kostenübernahme nach dem individuellen Vertrag. Ihr Ergebnis erhalten die Untersuchten, deren Daten vertraulich behandelt werden, in der Regel innerhalb von sieben Werktagen per Post. Einzige Voraussetzung für die circa 20-minütige Untersuchung ist, dass die letzte Mammographie mindestens zwölf Monate zurückliegt.
Mit der schriftlichen Einladung von der Zentralen Stelle beim Gesundheitsamt Bremen haben die Frauen zwischen 50 und 69 Jahren in Burgwedel einen individuellen Terminvorschlag erhalten. Terminänderungen können montags–freitags ab 8.00 Uhr unter der Telefonnummer 0421-361-14093 vereinbart werden. Weitere Informationen zum Mammographie Screening Programm stehen unter www.mammascreening-hannover.de zur Verfügung.
Am Standort Burgwedel ist es das Ziel, „dass noch mehr der derzeit rund 3.000 berechtigten Frauen das Angebot zur Früherkennung von Brustkrebs ‚vor ihrer Tür‘ nutzen. „Es bietet ihnen höchste Qualitätsstandards und verbessert durch eine frühe Erkennung von Tumoren in einem Stadium noch möglichst unter 10 mm die Heilungschancen“, so Frau Rathmann, Programmverantwortliche Ärztin des Mammographie Screening Hannover.
Aktuelle Studien bestätigen, dass sich die Brustkrebssterberate durch das Mammographie-Screening um etwa 30 Prozent senken lässt (S.W. Duffy et al.: 2011).