„Das Leid reißt nicht ab“

„Gerade medizinische Hilfsmittel werden dringend gesucht“, berichtet Anna Raddatz (links), die hier gemeinsam mit Inez Krüger die Spenden vorsortiert.

Spendensammlung für die Ukraine-Flüchtlinge

Kleinburgwedel (bs). Noch immer treffen sich die Oldhorsterin Anna Raddatz und Feuerwehrsprecher Nils Wöhler zweimal die Woche, immer dienstags und donnerstags von 17.00 bis 18.00 Uhr,  in der Halle am Albrecht-Thaer-Ring 19, im Gewerbegebiet Kleinburgwedel um Spenden entgegen zu nehmen. 
„Das Leid reißt nicht ab, wir dürfen in unserer Unterstützung nicht nachlassen“, sind sich Raddatz und Wöhler einig. Gemeinsam mit freiwilligen Helfern übernehmen sie die Vorsortierung der abgegebenen Spenden, damit die Güter einfacher zugeordnet werden können, wenn sie in den Verteilstationen in Polen eintreffen. 
„Ich stehe in ständigem Kontakt mit meiner Schwester im polnischen Leszno, so können wir ohne bürokratische Hindernisse direkt auf den Bedarf reagieren“, berichtet die Initiatorin der Spendenaktion Anna Raddatz, die mit Nils Wöhler auch einen der Transporte begleitet hat. 
Derzeit werden unter anderem Medikamente (bitte keine abgelaufenen), medizinische Hilfsmittel wie beispielsweise Orthesen und Schienen, Verbandsmaterial, haltbare Lebensmittel, Thermoskannen, Frühjahrskleidung für Frauen und Kinder aber auch Thermounterwäsche für Männer (Militär) dringend benötigt.
Auch Geldspenden sind gern gesehen, um bedarfsgerechte Artikel kaufen zu können. Wer finanzielle Unterstützung leisten möchte, wenden sich bitte direkt an Nils Wöhler und Anna Raddatz. Bei Rückfragen ist Anna Raddatz unter 0160-98925708 erreichbar.