Corona-Absturz bei Pkw in Niedersachsen

GROSSBURGWEDEL (r/bs). „Alle Befürchtungen haben sich bewahrheitet“, erklärt der Landesverband des Kraftfahrzeuggewerbes Niedersachsen-Bremen e.V. mit Sitz in Burgwedel. Um fast zwei Drittel ist der Neuwagenmarkt in Niedersachsen im April eingebrochen.
Die Länderstatistik des KBA meldete 12.899 Pkw-Neuzulassungen. Im Jahr zuvor waren 32.051 neue Pkw verkauft worden. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte, die Einbußen von 59,8 Prozent zeigten eindrucksvoll die dramatische Lage des Automobilhandels.
Bereits in der zweiten Märzhälfte sei mit der Schließung des Handels der Verkauf in den niedersächsischen Autohäusern massiv zurückgegangen. Weil das Kraftfahrtbundesamt aufgrund der Situation in den Zulassungsstellen keine März-Zahlen veröffentlichen konnte, gehe der Verband bei den Jahreszwischenergebnissen von Schätzungen aus. Der Rückgang in den ersten vier Monaten des krisengeschüttelten Autojahres 2020 betrage rund ein Drittel.