Chefarzt-Wechsel in der Chirurgie des Krankenhauses Burgwedel

An die Stelle von Dr. Julian Mall (links) tritt Professor Dr. Klaus Orth. (Foto: Renate Tiffe)

Professor Klaus Orth tritt an die Stelle von Dr. Julian Mall

GROSSBURGWEDEL (ti). Im Krankenhaus Großburgwedel ist ein Chefarzt- Wechsel in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie vollzogen worden. An die Stelle von Dr. Julian Mall trat am 1. Januar Professor Dr. Klaus Orth. Zur feierlichen Amtsübergabe hatten sich zahlreiche Mitarbeiter und Kollegen eingefunden.
Er freue sich, einen kompetenten neuen Chirurgen willkommen zu heißen, sagte der Ärztliche Direktor des Klinikums Professor Jekabs Leititis. Professor Klaus Orth stammt aus Süddeutschland, hatte seine Facharzt-Ausbildung in Ulm absoviert und danach in Emden neun Jahre lang als Chefarzt gewirkt. Nach kurzer Zwischenstation im hannoverschen Nordstadtkrankenhaus kam er nach Großburgwedel. Der 55-Jährige ist wie sein Vorgänger ein ausgewiesener Spezialist in der Bauch- und Gefäßchirurgie. In der Allgemeinchirurgie wird er ein Team leiten, dem zwei Oberärzte und neun Assistenzärzte angehören. Die Abteilung arbeitet eng mit der Unfallchirurgie zusammen.
Dr. Mall war 2007 von der Berliner Charite nach Burgwedel gekommen und hatte dafür gesorgt, dass in der chirurgischen Klinik „das Rad ein bisschen schneller gedreht“ werden kann. Neben neuen Techniken u.a. bei den minimalinvasiven Eingriffen und in der Leberchrirurgie kümmerte er sich um die Fortbildung der Mitarbeiter. Die Tumorkonferenz für Krebspatienten wurde in seiner Zeit eingeführt. Innerhalb des Klinikums Region Hannover (KRH), dem neben Großburgwedel noch 12 weitere Krankenhäuser in der Region angehören, wird er neue Aufgaben im Ostadtkrankenhaus übernehmen, die nicht genauer benannt wurden.
Zusammen mit den Krankenhäusern in Lehrte und Laatzen bildet Großburgwedel den chirurgischen Schwerpunkt innerhalb des KRH. Mit Professor Orth bleibe die Kontinuität in der Abteilung gewahrt, betonte Norbert Ohnesorg von der Geschäftsführung des KRH. Erhalten bleibe auch der kollegiale Austausch, eine der wesentlichen Voraussetzungen, um das KRH nach vorn zu bringen. Das Besondere an beiden Ärzten ist, dass sie auch wissenschaftlich aktiv geblieben und mit über 10 Publikationen in den vergangenen Jahren hervorgetreten sind.
Er habe in Großburgwedel ein sehr positives Klima angetroffen, bemerkte Professor Ort. Die große Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Amtsübergabe deute auf eine gute kollegiale Unterstützung. „Wir benötigen den Erfolg. Und wir können uns dessen sicher sein, wenn wir gut zusammenarbeiten.“