CDU unterstützt General-Wöhler-Stiftung

CDU-Bürgermeisterkandidatin Ortrud Wendt (rechts) im Gespräch mit Bezirksförster Dirk Sieverling (links) und seinem Vorgänger Christian Oehlschläger.

Finanzielle und tatkräftige Hilfe bei der Aufforstung einer Brachfläche

Burgwedel (bs). Zwei Jahre Trockenheit, Stürme und der Borkenkäfer haben einer rund 7000 Quadratmeter großen Waldfläche der General-Wöhler-Stiftung so zugesetzt, dass dort nur noch eine Brachfläche übrig geblieben ist.
Gemeinsam mit der CDU-Bürgermeisterkandidatin Ortrud Wendt, weiteren Vertretern der CDU und der Jungen Union, Bezirksförster Dirk Sieverling , seinem Vorgänger Christian Oehlschläger, der ebenso wie Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller, Mitglied im Vorstand der General-Wöhler-Stiftung ist, begutachteten Jürgen Veth, Vorsitzender der Stiftung, die einstige Waldfläche nahe der A-7-Brücke in der Gemarkung Kleinburgwedel.
„Hier haben weitestgehend Fichten gestanden“, erläutert der ehemalige Bezirksförster Christian Oehlschläger, der die Fläche vor seinem Ruhestand betreute. „Nachdem die Nadelhölzer durch zu wenig Niederschlag schon vorgeschädigt waren, hatten die Borkenkäfer und schwere Windböen leichtes Spiel“, bilanziert Oehlschläger.
Für die Wiederaufforstung hat die CDU Burgwedel der General-Wöhler-Stiftung nicht nur finanzielle, sondern auch tatkräftige Unterstützung zugesagt. „Hier ist ein Totalschaden entstanden“, so Bezirksförster Dirk Sieverling und führt weiter aus, „dreimal sind wir mit dem Harvester hier durchgegangen und haben tote Fichten entfernt.“ Das Holz konnte zwar geerntet werden, doch die Holzpreise liegen wegen des Überangebotes am Boden.
Für die Wiederaufforstung brauche es widerstandsfähige Bäume, die mit den Klimaschwankungen besser umgehen können. Geplant hat Sievers auf dem Gelände einen Mischwald mit Stieleichen, Hainbuchen, Flatterulmen und Kiefern. Rund 6000 neue Bäume sollen im Herbst diesen Jahres, wenn die Fläche soweit vorbereitet ist, hier gepflanzt werden.
Die Kosten der Aufforstung, rund 7000 Euro, werden zu 80 bis 90 Prozent von Land, Bund und EU getragen.
Eine Summe von rund 1400 Euro muss jedoch der Waldbesitzer übernehmen. Diese Kosten übernimmt in diesem Fall die CDU Burgwedel, die damit einerseits das soziale Engagement der General-Wöhler-Stiftung unterstützen will und sich darüber hinaus dafür einsetzen möchte, dass Burgwedel seinen Bürgern weiterhin Naherholungsmöglichkeiten bietet.
Jürgen Veth, Vorsitzender der General-Wöhler-Stiftung, bedankte sich herzlich für die Unterstützung. „Dadurch haben wir mehr Geld für die Unterstützung sozial Benachteiligter in Meitze und Großburgwedel zur Verfügung“, so Veth. Nachdem die jährliche Fördersumme in Höhe von rund 30.000 Euro über viele Jahre stabil geblieben sei, habe sie sich inzwischen auf rund 35.000 Euro erhöht und der Bedarf steige, so der Stiftungsvorsitzende.